Allgemeine Berichte | 30.08.2016

Frauengemeinschaft Hönningen-Liers

Für einen guten Zweck gekocht und geschlemmt

Erlös des gemeinsamen Mittagstischs geht an Geschädigte des jüngsten Hochwassers in der Verbandsgemeinde

Freuten sich über 850 Euro für die Opfer des Hochwassers vom Juni (v. l.)Bürgermeister Achim Haag, Vorsitzende Marianne Jungbluth, Kassiererin Elisabeth Wittersheim und Dominik Nietgen vom Ordnungsamt. UM

Altenahr. Die Frauengemeinschaft Hönningen-Liers hatte wieder zum Mittagstisch eingeladen und konnte dabei einen Überschuss von 850 Euro erzielen, den sie den hochwassergeschädigten Menschen in der Verbandsgemeinde Altenahr spendete. Die Frauengemeinschaft mit ihrer Vorsitzenden Marianne Jungbluth hat es sich seit vielen Jahren zum Ziel gesetzt, etwas Gutes tun und dort zu spenden, wo Hilfe nötig ist. Der Familienkaffee und das gemeinsame Mittagessen gehören zu den ständigen Veranstaltungen im Jahresprogramm, deren Reinerlös die Damen spenden.

So auch wieder am Sonntag, 14. August, als alle Bürger der Gemeinde und der Nachbarorte zum gemeinsamen Mittagstisch im Pfarrsaal in Hönningen neben der Pfarrkirche eingeladen waren.

Nach dem Gottesdienst, der von der Frauenmusikgruppe Querbeet begleitet wurde, strömten die Besucher scharenweise in den Pfarrsaal. Beim überaus schmackhaften Essen wurde gerne aufgerundet oder auch großzügig in die bereitgestellte Dose gespendet.

Den Reinerlös von 850 Euro übergaben jetzt Vorsitzende Marianne Jungbluth und Kassiererin Elisabeth Wittersheim an Bürgermeister Achim Haag im Beisein von Dominik Nietgen vom Ordnungsamt. Haag bedankte sich im Namen der betroffenen Bürger.

Erste Hilfeleitungen sind bereits angelaufen, wobei Spendengelder nach den Grundsätzen des Verteilungsschlüssels ausgegeben wurden. Es konnten rund 70 Anträge berücksichtigt werden, so der Bürgermeister. Neben der großzügigen Spende aus Hönningen gehen immer noch weitere Spenden ein, die es zu verteilen gilt.

Bisher standen rund 30.000 Euro zur Verfügung, von denen 20.000 Euro aus dem Kreisfonds „Nachbar in Not“ kamen. Neben den Spendern lobte Haag auch die beispielhafte Solidarität untereinander, wodurch Nachbarn und auch Fremden spontan Hilfe geleistet wurde. UM

Freuten sich über 850 Euro für die Opfer des Hochwassers vom Juni (v. l.)Bürgermeister Achim Haag, Vorsitzende Marianne Jungbluth, Kassiererin Elisabeth Wittersheim und Dominik Nietgen vom Ordnungsamt. Foto: UM

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