Allgemeine Berichte | 17.07.2017

2. Hunnentreffen der Hunnenhorde Wanderfalken Wehr

Fürst Atakam und seine Horde empfingen viele wilde Krieger

Teil der hunnischen Weihen war der Bärentanz des Bewerbers.  WER

Wehr. Am vergangenen Wochenende fand in Wehr das zweite Hunnenlager seit einigen Jahren aktiven Hunnenhorde Wanderfalken Wehr statt. Fürst Atakam (Michael Beyer) und seine Horde waren Gastgeber der teils von weit her angereisten Gäste.

Erneut hatten etwa 17 Vereine ihr Kommen angesagt, von denen bereits bei der Eröffnung am Samstag um 13 Uhr viele anwesend waren. Andere stießen im Laufe des Tages sowie am Sonntag auf dem Festgelände an der Wehrer Grillhütte am Galenberger Weg hinzu.

Die Hunnenhorde Wanderfalken Wehr wurde im September 2014 gegründet. Acht Mitglieder sind seither rührig um einen Ausbau bemüht. Fürst Atakam (Michael Beyer) war bis dahin Mitglied einer anderen Horde, bevor er im September 2014 mit einigen anderen Mitstreitern die Wanderfalken gründete. Ihm zur Seite steht Mitstreiterin Thalia. Ihre Jurte war im Mittelpunkt des Hunnenlagers auf der Wiese an der Grillhütte postiert. Um sie herum gruppierten sich die Jurten der Gäste. Diese waren nicht nur aus der Region gekommen, sondern viele reisten von weit her an. So konnte Fürst Atakam die Bickendorfer Tataren, die Löwenhorde Köln-Wahn, die Frings Asiaten, die Erp Hunnen, die Mittelrhein Hunnen, die Bonner Löwen, die Steppenwölfe Bonn, die Tomburger Hunnen, die Freifürsten aus dem Norden, die Neubrücker Hunnen sowie die 1. Ehrenfelder Hunnenhorde begrüßen. Sogar eine Gruppe nordamerikanischer Indianer waren zugegen. Sie alle mischten sich mit ihren teils aufsehenerregenden Kostümen unter das Volk. Viele Gäste auch aus der Wehrer Bevölkerung wie aus der Nachbarschaft besuchten die Hunnenhorde an beiden Tagen.

Das diesjährige Hunnenlager war wieder eine Bereicherung der kulturellen Landschaft in der Verbandsgemeinde Brohltal. Nach dem Erfolg des ersten Hunnenlagers vor zwei Jahren kann auch das diesjährige Treffen wieder als solcher angesehen werden.

Spannende Programmpunkte und Darbietungen erwarteten die Besucher an beiden Tagen. Eine Hunnenhochzeit, eine große Feuershow, Schwertkämpfe, Tomahawkwerfen, Bogenschießen, hunnische Weihen und Bauchtanz sorgten neben der Geselligkeit für Abwechslung.

Für die Gäste als sehr unterhaltsam erwies sich besonders die hunnische Weihe des Kriegers Ernak, der seine römische Vergangenheit (römisches Gewand) nach der Reinigung durch eine Schamanin, der wortgewaltigen Aufnahme in den Stand eines hunnischen Kriegers und nach seiner Einkleidung durch die weiblichen Hunnen den Flammen des Feuers überließ. Zuvor musste er Mut beweisen und einen Bärentanz absolvieren, bevor ihm Fürst Atakam seinen Kriegernamen Ernak verlieh.

Für das leibliche Wohl hatte man auch bestens vorgesorgt. Gebratenes, Gebrautes und Süßes, Hunnenschmaus und Attila-Teller warteten neben den üblichen Getränken auf die Gäste, „auf das niemand zu darben brauchte“. Dem Motto von Fürst Atakam „Entflieht für ein paar Stunden dem Alltag und werdet Gast des Fürsten und seiner Horde“ hatten sich viele angeschlossen.

Michael Beyer dankte schließlich allen Besuchern, vor allem aber den fleißigen Helferinnen und Helfern, ohne die das Treffen nicht möglich geworden wäre. WER

Ernak verspricht, nach zwölf Monden über seine Erlebnisse als Krieger zu berichten.

Ernak verspricht, nach zwölf Monden über seine Erlebnisse als Krieger zu berichten.

Fürst Atakam (Mitte) verfolgte aufmerksam die rituellen Handlungen.

Fürst Atakam (Mitte) verfolgte aufmerksam die rituellen Handlungen.

Zum Ritual der Weihe des hunnischen Kriegers Ernak gehörte auch die symbolische Auslöschung seiner römischen Vergangenheit durch die Verbrennung seines Gewands unter den wachsamen Augen der Schamanin.

Zum Ritual der Weihe des hunnischen Kriegers Ernak gehörte auch die symbolische Auslöschung seiner römischen Vergangenheit durch die Verbrennung seines Gewands unter den wachsamen Augen der Schamanin.

Teil der hunnischen Weihen war der Bärentanz des Bewerbers. Fotos: WER

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