Allgemeine Berichte | 09.07.2016, 15:00 Uhr

Ludwig-Erhard-Schule Neuwied verabschiedet Absolventen

Fundament für die berufliche oder hochschulische Zukunft

83 Schülerinnen und Schüler bestanden die Abschlussprüfung der höheren Berufsfachschule

Nach zwei Jahren an der höheren Berufsfachschule steht den Schülerinnen und Schülern zahlreiche berufliche Wege und Möglichkeiten offen. privat
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Neuwied. Schüler mit qualifiziertem Sekundarabschluss I können die zweijährige höhere Berufsfachschule besuchen, deren Zielsetzung es ist, eine schulische Berufsqualifizierung zu vermitteln und die Allgemeinbildung zu erweitern. Neben dem vollzeitschulischen Unterricht mit wöchentlich 34 Unterrichtsstunden absolvieren die Schülerinnen und Schüler am Ende des ersten Jahres ein achtwöchiges betriebliches Praktikum, am Ende des zweiten Jahres finden eine Projektarbeit sowie eine schriftliche und mündliche Abschlussprüfung statt. 83 Schülerinnen und Schüler, die jetzt die Abschlussprüfung der höheren Berufsfachschule an der Ludwig-Erhard-Schule Neuwied bestanden haben, dürfen die Bezeichnung „Staatlich geprüfte(r) Assistent(in)“ führen. Die höhere Berufsfachschule gliedert sich in die Fachrichtungen Fremdsprachen und Bürokommunikation (14 Absolventen), Handel und E-Commerce (17 Absolventen), IT-Systeme mit dem Schwerpunkt Anwendungsentwicklung (18 Absolventen), Organisation und Officemanagement (17 Absolventen) und Rechnungslegung und Controlling (17 Absolventen). Durch den gleichzeitigen Besuch eines Fachhochschulreifeunterrichts und der erfolgreichen Ablegung einer Fachhochschulreifeprüfung erreichten in diesem Jahr alle Absolventen auch den schulischen Teil der Fachhochschulreife. Nach einer sich nun anschließenden weiteren praktischen Tätigkeit von mindestens vier Monaten steht der Weg für ein Studium an einer Fachhochschule offen. Somit ist für die Absolventen das Fundament für die berufliche oder hochschulische Zukunft gelegt. Studiendirektor Alfons Plag gratulierte den Absolventen und gab den Jugendlichen mit auf den Weg, in ihrem zukünftigen beruflichen Leben soziale Verantwortung zu übernehmen und somit erworbene Fähigkeiten und Kompetenzen nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Gemeinschaft einzusetzen.

Nach zwei Jahren an der höheren Berufsfachschule steht den Schülerinnen und Schülern zahlreiche berufliche Wege und Möglichkeiten offen. Foto: privat

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