Spendenübergabe an den TuWi Adenau
Fußballer aus dem Schwarzwald helfen Adenauer Sportverein
8.000 Euro und jede Menge Sachspenden
Adenau. Am Samstag, 12. Februar bekamen die Fußballer des TuWi Adenau unverhofft Besuch aus dem Schwarzwald im Eifelstadion. Vertreter aus dem Fußballbezirk Nördlicher Schwarzwald hatten sich am frühen Morgen mit einem Transporter und einem PKW nach Adenau auf den Weg gemacht um dem Vorsitzenden des Fuballkreises Rhein-Ahr Dieter Sesterheim neben einem Scheck i. H. v. 8.000 Euro auch zahlreichen Sachspenden für die vom Hochwasser betroffenen Vereine zu übergeben. Besonders gefreut haben sich die Adenauer Fußballer über die Spende von zwei transportablen Minitoren, die zukünftig auf dem Leimbacher Sportplatz zum Einsatz kommen sollen. Dort können die Tore dann sowohl von den jüngsten Kickern der JSG Adenau als auch von den Jugendmannschaften der SG Ahrtal genutzt werden.
Bei ihrem Besuch in Adenau machten sich die Sportfreunde aus dem Schwarzwald auch ein Bild von der aktuellen Situation auf dem Adenauer Hartplatz, der auch weiterhin nicht für den Trainings- und Spielbetrieb zur Verfügung steht. Dieter Sesterheim erläuterte den interessierten Vereinsvertretern aus dem Schwarzwald die weitreichenden Folgen, die das Ahrhochwasser auch für die nicht unmittelbar betroffenen Vereine hat. So stellten die Vereine der SG Hocheifel den Fußballern der SG Ahrtal direkt nach der Katastrophe die Sportplätze in Reifferscheid und Leimbach für den Training- und Spielbetrieb zur Verfügung. Als kurze Zeit später auf dem Hartplatz in Adenau eine Zeltstadt für eventuelle Evakuierungsmannschaften errichtet wurde, standen nun plötzlich die Jugendmannschaften der JSG Adenau selbst vor dem Problem sich nach Ausweichplätzen umschauen zu müssen. Hierbei wurde man dankenswerterweise von den befreundeten Vereinen der JSG Baar und JSG Herresbach unterstützt, sodass zumindest ein regelmäßiger Trainings- und Spielbetrieb wieder möglich war. „Natürlich hätten wir uns in Anbetracht der bis zu 15 km entfernten Ausweichplätze und dem damit verbundenen zusätzlichen Zeitaufwand für unsere Jugendtrainer eine andere Lösung für eventuelle Evakuierungsmaßnahmen gewünscht. Nun hoffen wir aber darauf, dass die Zeltstadt wie versprochen auch wirklich im April abgebaut wird und der Hartplatz bis zum Herbst wieder so hergerichtet werden kann, dass dieser dann für den Trainings- und Spielbetrieb insbesondere unserer Jugendmannschaften wieder zur Verfügung steht.“ so Jürgen Baur vom TuWi Adenau.
Bei der Besichtigung des Adenauer Eifelstadions wurde dann spontan die Idee geboren, am Osterwochenende Freundschafsspiele zwischen Jugendmannschaften der JSG Adenau und Vereinen aus dem Fußballbezirk Nördlicher Schwarzwald auf dem Rasenplatz in Adenau auszutragen. Bevor die Gäste die Heimreise in den Schwarzwald wieder antraten, bedankte sich Dieter Sesterheim im Namen der von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Vereine bei den anwesenden Vertretern aus dem Fußballbezirk Nördlicher Schwarzwald und dem mitangereisten Organisator der Spendenaktion Karl Schäfer. Jürgen Baur überreichte Karl Schäfer nach der Stadionbesichtigung als kleines Dankeschön noch einen Karton Ahrwein und verband damit auch die Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen im Eifelstadion am Osterwochenende.
Übergabe von zwei Minitoren an den Platzwart Peter Nievelstein. Foto: privat
