VfL Bad Ems – Aufstieg in die Spitzengastronomie
Fußballer laden zum ersten Galadinner
Spieler kochen für Freunde und Unterstützer
Bad Ems. Ungewohntes Terrain betrat der VFL Bad Ems jetzt gleich zweifach: zu einem Viergang-Menü hatten die Kurstadt-Fußballer in den Tennisclub eingeladen. Warum in den Tennis-Club? Die Anlage liegt unmittelbar neben dem „VfL-Wohnzimmer“, dem Stadion Silberau; die Clubs sind befreundet und der Tennisclub wird von einem Profi bewirtet, dessen Unterstützung die Fußballer dringend brauchten, dem Gastronomen Jörg Walther. Warum ein Gala-Dinner? Um sich auf ungewöhnliche Weise bei bestehenden Freunden und Förderern zu bedanken, aber auch neue Sponsoren zu begeistern – 21 waren Firmenchefs und -verantwortliche (mit Partnern) waren eingeladen. Das Fazit vorweg: auch in Küche und Service hat der VfL überzeugt. Für „Amuse gueule“ (köstliche Jakobsmuscheln); das „Salatbouquet mit kleinen Leckereien“; das Wachtelkotelett an Blumenkohlröschen, Prinzessbohnen im Speckmantel, glasierten Möhrchen und Petersilienkartoffeln; sowie die „zweierlei Sorbets“ zeichneten die VFL-Spieler Dennis Imgrund, Kay Tups, Julian Bär und Cosmin Laurentio unter der fachlichen Anleitung von Jörg Walther verantwortlich und standen insgesamt satte sieben Stunden in der Küche. Im Service gaben Johann Imgrund, Stefan Fuselbach, Jens Löhr und Etienne Kecskemeti mit Unterstützung von Ernö Kecskemeti ein glänzendes Bild ab. Sollte es fußballerisch für den Kurstadt-Klub wirklich irgendwann einmal nicht mehr reichen, dann steht den Kickern unter der Teamleitung von Präsident Ulli Schneider wohl noch eine Zukunft in der Spitzengastronomie bevor.
Willi Willig
VFL-Spieler Etienne Kecskemeti macht auch im Service beim Galadinner eine gute Figur.
