Noth Gottes Bruderschaft Kruft
Fußwallfahrt über 95 km
Nach Brauch und Tradition der Vorfahren aus dem Jahr 1674
Kruft. Das Versprechen ihrer Vorfahren, als in Kruft im Jahre 1674 die schlimme Krankheit der Pest wütete, ist in diesem Jahre zum 345. Mal in ununterbrochener Reihenfolge eingelöst worden. Die dreitägige Fußwallfahrt über 95 km führte die Pilger zu dem Gnadenbild des blutschwitzenden Heiland in Nothgottes circa 3 km von Rüdesheim am Rhein. In der Pfarrkirche St. Dionysius Kruft begrüßte der erste Vorsitzende Ottmar Luxem die Fußpilger. Er erinnerte daran, dass die Noth Gottes Bruderschaft Kruft nun im Jahre 2018 das 90 Jahre alte Bestehen erreicht hat und zur Zeit 352 Mitglieder zählt. Den Segen für ein gutes Gelingen erteilte Pfarrer Norbert Missong. Die Leitung der diesjährigen Fußwallfahrt hatten Altpilgerführer Karl Schütz und Jungpilgerführer Bernhard Treins. Der erste Wallfahrtstag führte die Pilger im Gebet über Ochtendung und Kobern bis nach Dieblich/ Mosel. Der zweite Wallfahrtstag begann um 6 Uhr mit der Morgenmesse und dem Weitergang bis nach Oberwesel Rhein. Auch der dritte Wallfahrtstag begann um 6 Uhr mit der Morgenmesse und es ging weiter bis Trechtinghausen. An der dortigen Station hatten im Jahre 2012 die Mitglieder der Noth Gottes Bruderschaft Kruft einen neuen Gedenkstein errichtet, der nun im Jahre 2018 auch durch Herrn Pfarrer Norbert Missong eingesegnet wurde.
Nach der Überfahrt des Rhein ging es dann nach Aßmannhausen. An der dortigen Kapelle galt das Gebet besonderen Anliegen.
Ehrungen
Dort erhielt Hildegard Reis eine besondere Auszeichnung, die erstmals innerhalb der Noth Gottes Bruderschaft verliehen wurde, für die 55-jährige Teilnahme im Jahre 2017 an dieser Fußwallfahrt und ist damit der erste Pilger, der eine derart besondere Ehrenurkunde erhielt.
Auch Ewald Roos war im Jahre 2018 zum 55. Mal dabei und erhielt auch diese besondere Auszeichnung mit der Verleihung der Ehrenurkunde. Am Nachmittag des dritten Wallfahrttages war der feierliche Einzug mit allen nachgereisten Pilgern in Nothgottes und der würdevolle Empfang der Herren Patres hier Pater Joseph. Nach den Gebeten an der Layendeckerkapelle wurde Inge Warmbold zum neuen Jungpilger 2019 gewählt. Mit dem Gnadenbild des blutschwitzenden Heiland ging der Pilgerweg über Eibingen bis nach Rüdesheim zur Pfarrkirche St. Jakobus mit einer feierlichen Abschlussmesse. Die Heimfahrt der Pilger erfolgte mit dem Bus unter der Leitung von Geschäftsführer Bernd Theisen. In der Pfarrkirche St. Dionysius Kruft war noch eine kurze Denkandacht und mit einem Dank der beiden Pilgerführer Karl Schütz und Bernhard Treins sowie mit der Übergabe des Pilgerstabs an Inge Warmbold zum neuen Jungpilger des Jahres 2019 endete dann auch die Wallfahrt 2018.
