Weihnachtsmarkt 2013 im neuen Ambiente und mit neuem Konzept auf dem Prümer Wall
Gänsebraten mit Rotkohl statt Fritten mit Currywurst
Hochwertige Angebote, Handwerkervorführungen und ein Musikprogramm mit 680 Kindern und 250 Erwachsenen
Rheinbach. Der Rheinbacher Weihnachtsmarkt ist jedes Jahr vorweihnachtlicher Anziehungspunkt für viele Menschen in der gesamten Region. Nicht nur das Ambiente und die vorweihnachtliche Stimmung auf diesem Weihnachtsmarkt heben ihn aus vielen anderen Weihnachtsmärkten heraus, ein stimmungsvolles Kulturprogramm mit hunderten Beteiligten fasziniert die Besucher des Rheinbacher Weihnachtsmarktes immer wieder aufs Neue. Stets war und ist es den Organisatoren des Weihnachtsmarktes ein wichtiges Anliegen gewesen, den Weihnachtsmarkt nicht zu einem Rummelplatz verkommen zu lassen, sondern stattdessen die Vorzüge der beschaulichen mittelalterlichen Innenstadt und den Turmanlagen mit einem traditionellen Weihnachtsmarkt zu verbinden. Daran wollen auch die Stadt und der Rheinbacher Gewerbeverein festhalten und an Bewährtem anknüpfen. Gleichwohl ist im Laufe des Jahres in vielen Gesprächen, Besprechungen und Zusammenkünften zum Thema Weihnachtsmarkt 2013 mit der Stadt, dem Gewerbeverein und Angie und Erich Marschall ein etwas modifiziertes Konzept für den diesjährigen Weihnachtsmarkt entstanden. Hintergrund für das neue Konzept sind nicht nur verschärfte Sicherheitsbestimmungen, sondern auch wohlgemeinte Hinweise der Geschäftsinhaber auf der Hauptstraße, deren Geschäfte während des Weihnachtsmarktes oft im Hintergrund verschwanden. Ganz abgesehen von Gefährdungen der Kinder durch den fließenden Verkehr auf der Hauptstraße.
Die wesentlichen Neuerungen des diesjährigen Weihnachtsmarktes und das damit verbundene Konzept wurden nun auf einer Pressekonferenz vom Vorbereitungsteam und Bürgermeister Stefan Raetz vorgestellt. Erstmals finden die Besucher den Weihnachtsmarkt konzentriert an einem zentralen Ort im Bereich des Prümer Walls und nicht wie bisher, im gewohnten Straßenkaree Pützstraße, Hauptstraße, Weiherstraße, Prümer Wall. Auch die Bühne wird vom Wasemer Turm auf die gegenüberliegende Seite verlegt. Die Rheinbacher Gastronomie ist nahezu komplett auf dem Weihnachtsmarkt vertreten und bietet hochwertige Produkte, ausgerichtet an der Weihnachtszeit, an. „Gänsebraten mit Rotkohl, Wildgerichte und ähnliches wird man wohl eher erhalten als Fritten und Currywurst“, verriet der 1. Vorsitzende des Gewerbevereins, Oliver Wolf. Überarbeitet und intensiviert wurde auch das optische Konzept. Die ca. 70 einheitlich gestalteten, weihnachtlich dekorierten Hütten und kulinarische Inseln laden zum Verweilen ein. Die Aufstellung übernehmen wieder die „Neuen Pfade“. Zwei der Weihnachtshütten werden von der KSK Köln gesponsert und können von den Abschlussklassen zur Finanzierung der Abi-Fete genutzt werden. Zwei schöne Feuerstellen sorgen für die wohlige Wärme an den drei Tagen. Der angestrahlte Wasemer Turm, einschließlich Stadtmauer und die stimmungsvolle Beleuchtung der Bäume werden dem Weihnachtsmarkt eine besondere Note verleihen. Ein schonendes Gehgefühl wird den Besuchern durch die mit Rindenmulch belegten Wege entlang der Buden verschafft. Einen gehobenen Stellenwert nimmt beim diesjährigen Weihnachtsmarkt das Kunsthandwerk mit praktischen Vorführungen ein. Schnitzarbeiten, Töpferkunst, Glasschleifen und u.a. eine Baumkuchenmaschine können vor Ort beobachtet werden. Alle drei Tage gibt es von morgens bis abends ein Musikprogramm, nicht nur auf der Bühne. Etwa 30 Gruppen mit 680 Kindern und 250 Erwachsenen sorgen bringen die Weihnachtszeit näher. Erstmals konnte die Kölner Acapella-Gruppe „Gezwungenermaßen“ für den Rheinbacher Weihnachtsmarkt verpflichtet werden. Walk Acts mit Feuerspucker und Riesen-Nikolaus runden das vorweihnachtliche Treiben ab.
