Allgemeine Berichte | 06.04.2017, 15:30 Uhr

e-regio GmbH & Co. KG informiert

Gasleitungen werden überprüft

Für engmaschige Kontrolle legen Mitarbeiter 1.100 Kilometer zu Fuß zurück

Euskirchen. Die „Spürsondengänger“ von e-regio, Stephan Bruna und Stefan Schneider, sind ab sofort wieder in der Region unterwegs und prüfen, ob die Gasleitungen dicht sind. Die Routinemaßnahme führen die beiden jedes Jahr zwischen Frühjahr und Herbst durch. Die Lage der unterirdischen Leitungen zeigt ihnen ein Computer an. Eine Sonde saugt direkt über dem Boden Luft ein und misst, ob Gas enthalten ist. Schon bei kleinsten Mengen gibt das Gerät einen Warnton ab.

Auch Überprüfung auf privaten Grundstücken

Bei den Kontrollen muss das Team manchmal Vorgärten oder Einfahrten betreten, um auch dort die Leitungen zu checken. „Die meisten Bürger haben dafür Verständnis, denn es geht ja um ihre Sicherheit. Wenn Bereiche nicht frei zugänglich sind, vereinbaren wir einen Termin. Ins Haus müssen wir in der Regel aber nicht“, erklärt Stefan Schneider. Die beiden Gasspürer haben immer einen Dienstausweis bei sich. „Wer doch mal unsicher ist, ruft am besten bei e-regio an, bevor er jemanden hinein lässt“, rät Michael Kirschstein.

1.100 Kilometer im Jahr

Die „Gasspürsaison“ beginnt, sobald die Witterung es zulässt und es trocken ist, denn sonst funktioniert die Sonde nicht. Deshalb sind die Einsätze nicht genau planbar. An ungefähr 150 Tagen legen die beiden insgesamt etwa 1.100 Kilometer zu Fuß zurück, nicht nur durch Ortschaften, sondern auch über Felder und Wiesen. „Ein bis zwei Paar Schuhe gehen da schon mal drauf“, erzählt Stephan Bruna. „Wir freuen uns aber trotzdem jedes Jahr, wenn es wieder losgeht. So viel Natur, Bewegung und frische Luft bekommen andere nur im Urlaub“, ergänzt Stefan Schneider. Aber auch an Regentagen und im Winter geht den beiden Gasspürern die Arbeit nicht aus, dann wechseln sie zum Beispiel Zähler.

Pressemitteilung e-regio

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