Ortsgemeinde Rieden bittet Hundehalter um Beachtung
Gassi-Gänger und das Entsorgungsproblem
Rieden. Hundekot auf Gehwegen und Grünanlagen ist allerorts ein großes Ärgernis. Hundehaltende wie auch Spaziergänger kennen das Problem ganz sicher zu Genüge. Im Idealfall greifen Herrchen oder Frauchen zum Hundekotbeutel und entfernen die Hinterlassenschaften im Mülleimer.
In letzter Zeit ist es in der Ortsgemeinde Rieden, Brohltalstraße/Einmündung Sonnenhang und in anderen Ortslagen, wiederholt vorgekommen, dass benutzte Hundekotbeutel einfach in die Straßengullys gestopft werden. Das führt natürlich zu Verschlüssen im Kanal, die dann mit hohen Folgekosten beseitigt werden müssen. Bei Regenfällen hat die falsche Entsorgung außerdem eine Verstopfung zur Folge, sodass das Wasser nicht ablaufen bzw. nur sehr langsam ablaufen kann und zu Überschwemmungen in den betroffenen Straßen führt.
„Der Großteil der Hundehaltenden ist da sehr vernünftig und entsorgt die Beutel ordnungsgemäß“, sagt Andreas Doll, Ortsbürgermeister von Rieden „Aber es gebe natürlich immer Ausnahmen, die die Hinterlassenschaften einfach liegen lassen und ihrer Pflicht nicht nachkommen, diese normal zu entsorgen. Und darüber ärgern sich nicht nur Anwohner oder Spaziergänger, sondern auch jene Gassi-Gänger, die sich vernünftig verhalten.“
Hundekotbeutel und andere Abfälle dürfen keinesfalls in den Straßengully hineingeworfen werden, sondern sind über die Abfalleimer bzw. die eigene Restmülltonne zu entsorgen.
An dieser Stelle ist auch noch einmal daran zu erinnern, dass die vollen Hundekotbeutel nicht in die freie Natur zu werfen sind!
Hundekot ist als Abfall anzusehen.
Die nicht ordnungsgemäße Entsorgung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.
Pressemitteilung
Verbandsgemeinde Mendig
