Allgemeine Berichte | 02.12.2022

Feuerwehr Einsatzübung in Melsbach

Gebäudebrand mit Menschenrettung

Die ersten Fahrzeuge konnten nur rückwärts in die Nähe des Hauses rangiert werden. Quelle: VG Rengsdorf-Waldbreitbach

Melsbach. „Gebäudebrand mit Menschenrettung“, so lautete die Einsatzmeldung für die Feuerwehreinheiten aus Melsbach und Rengsdorf am Samstagnachmittag. Es handelte sich um eine realistische Übung im Melsbacher Ortsteil Kreuzkirch.

Im Vorfeld der Übung wurde ein altes, unbewohntes, dreistöckiges Wohnhaus mit Keller durch mehrere Nebelmaschinen mit künstlichem Rauch gefüllt. Die zuerst eintreffenden Kräfte retteten eine um Hilfe rufende Person mit der Leiter von einem Balkon. Dann machten sich die Atemschutzgeräteträger auf den Weg in das Innere des „verrauchten“ Gebäudes.

Ihr Auftrag: Aufsuchen von vermissten Personen und Brandbekämpfung im kompletten Haus. Drei je 80 Kilo schwere Übungs-Dummys waren zuvor auf allen drei Stockwerken verteilt worden. Das bedeutet Schwerstarbeit für die Atemschutztrupps. Sie konnten die Hand vor Augen nicht sehen und mussten alle Räume absuchen und gleichzeitig die Schläuche nachziehen. Insgesamt waren zehn Atemschutzgeräteträger in den Räumen im Einsatz. Es gelang ihnen alle „Personen“ zu finden und zu retten. Ebenfalls erreichten sie das fiktive Feuer im Dachgeschoss mit einem C- Schlauch.

Auch die Fahrer der Einsatzfahrzeuge kamen bereits auf der Anfahrt etwas ins Schwitzen. Das Übungshaus befand sich ganz am unteren Ende einer schmalen, steilen Sackgasse. Die ersten Fahrzeuge konnten nur rückwärts in die Nähe des Hauses rangiert werden. Die nachrückenden Kräfte aus Rengsdorf mussten ihre Gerätschaften zu Fuß zum Übungsobjekt bringen.

Nachdem im Anschluss an die Übung alle Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht waren, konnten sich die Übungsteilnehmer an einem kleinen Imbiss im Melsbacher Feuerwehrhaus stärken und ihre Erfahrungen austauschen. Dabei brachte Wehrführer Florian Polifka seine hohe Zufriedenheit über den Übungsablauf zum Ausdruck. Alle Übungsziele wurden erreicht, kleinere Fehler konnten schnell korrigiert werden.

Pressemitteilung der

VG Rengsdorf-Waldbreitbach

Die Atemschutzgeräteträger machten sich auf den Weg in das Innere des „verrauchten“ Gebäudes.

Die Atemschutzgeräteträger machten sich auf den Weg in das Innere des „verrauchten“ Gebäudes.

Die ersten Fahrzeuge konnten nur rückwärts in die Nähe des Hauses rangiert werden. Quelle: VG Rengsdorf-Waldbreitbach

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