Dekanat und jüdische Gemeinde erinnern auf Bad Emser Friedhof an Pogromnacht
Gebet und Gedenken gegen Hass und Hetze
Am Sonntag, 10. November
Bad Ems. Am 9. November jährt sich zum 81. Mal die „Reichspogromnacht“, in der 1938 Hass und Hetze gegen die jüdische Bevölkerung in ganz Deutschland offen ausbrachen: Brennende Synagogen und Gebetsstätten, zerstörte und geplünderte Geschäfte, geschändete Friedhöfe- all das gab es auch im Rhein-Lahn-Kreis. Mit einem „Gebet und Gedenken“ wird das Evangelische Dekanat Nassauer Land zusammen mit der jüdischen Gemeinde am Sonntag, 10. November um 14 Uhr in Bad Ems an der jüdischen Trauerhalle auf dem Bad Emser Friedhof auf die damaligen Gräueltaten aufmerksam machen und an deren Opfer erinnern. Diesmal ist die Tahara-Halle auf dem Bad Emser Friedhof Ort der Gedenkveranstaltung. Gebet und Gedenken werden um 14 Uhr beginnen und auch musikalisch von einem kleinen Chor um den Musiker Jochen Liefke umrahmt. Neben der Dekanin des evangelischen Dekanats Nassauer Land Renate Weigel und einem Vertreter der jüdischen Gemeinde wirken auch Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums und der Realschule plus an der Gedenkfeier mit.
Pressemitteilung
Dekanat Nassauer Land
