„Ein Tag für Rheinbach“
Gedenken und Dank ein Jahr nach der Unwetterkatastrophe
Hilfsorganisationen und private Initiativen präsentierten sich auf dem Himmeroder Wall
Rheinbach. Unter dem Motto „Ein Tag für Rheinbach“ beging die Stadt Rheinbach den Jahrestag der Unwetterkatastrophe vom 14. Juli 2021 - um der tödlich Verunglückten zu gedenken, aber auch, um für die empfangene Unterstützung der vielen freiwilligen, ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zu danken sowie den Blick auf den erlebten Zusammenhalt der Stadtgesellschaft zu richten. Bis heute hat die Katastrophe massive Auswirkungen auf die Kernstadt und die umliegenden Ortschaften. Sie hat Spuren hinterlassen, die nach wie vor sicht- und fühlbar sind - vor allem bei den Menschen. Der „Tag für Rheinbach“ begann mit einer Kranzniederlegung am Hochkreuz in der Bachstraße und anschließendem Trauermarsch zum Veranstaltungsgelände auf dem Himmeroder Wall.
Facettenreiches Bühnenprogramm
Hier hatte man eine große Bühne aufgebaut, auf der zunächst ein ökumenischer Gottesdienst zelebriert wurde. Dem folgte ein facettenreiches Bühnenprogramm mit Interviews, lokalen Künstlerinnen, Künstlern und Bands/Orchestern. Dazu passte auch die begleitende Ausstellung, denn dort konnten sich viele der Hilfsorganisationen und privaten Initiativen präsentieren, die im Rahmen der Flutnacht und auch danach ihren unverzichtbaren und wertvollen Einsatz geleistet haben: die Johanniter Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen, die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Rheinbach, die DLRG Rhein-Sieg, der Maltester Hilfsdienst Rheinbach, die Diakonie, das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, die Bundeswehr, die Arbeiterwohlfahrt und das Deutsche Rote Kreuz.
„Danke-Baum“ und Helfermosaik
Darüber hinaus waren unter anderem die Hochschule Bonn-Rhein Sieg, die Schützenbruderschaft Rheinbach, die Freunde des Archivs der Stadt Rheinbach, die Katastrophenhilfe „Alles Pallotti“ sowie die Stadt Rheinbach mit Infoständen vertreten. Zudem konnten sich die Besucher am „Danke Baum“ sowie an der Fotoaktion für das Helfermosaik „Wir sind Rheinbach“ aktiv beteiligen. Das Mitsingkonzert „Frau Höpker bittet zum Gesang“ bildete schließlich den Abschluss von „Ein Tag für Rheinbach“.
Lokale Künstlerinnen und Künstler boten ein vielseitiges Bühnenprogramm.
Der AWO-Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg war mit dem AWO-Fluthilfe-Mobil vor Ort.
Die „Freunde des Archivs der Stadt Rheinbach“ zeigten eine Fotoausstellung zur Unwetterkatastrophe vom 14. Juli 2021.
Auch die Feuerwehr präsentierte sich.
