Allgemeine Berichte | 08.07.2024

Gedenken und Dank: Wie das Ahrtal drei Jahre nach der Katastrophe zusammensteht

Ohne die Unterstützung der vielen Helferinnen und Helfer kurz nach der Katastrophe und auch jetzt Jahre später noch wäre vieles nicht möglich gewesen. Foto: Nick Falkner/Stiftung Ahrtal

Kreis Ahrweiler. Zum dritten Jahrestag am 14./15. Juli 2024 der verheerenden Flutkatastrophe gedenkt die Stiftung Ahrtal der Opfer und betont die enorme Bedeutung der zahlreichen Helfer, die in den schwierigen Wochen und Monaten nach der Katastrophe unermüdlich im Einsatz waren. Tausende helfende Hände haben den Menschen im Ahrtal während der schlimmsten Tage ihres Lebens neue Hoffnung geschenkt. Bis heute gilt dieses Engagement als leuchtendes Beispiel für Solidarität und Zusammenhalt. Während und nach der Flutkatastrophe im Ahrtal entstanden viele neue Freundschaften und Netzwerke. Die außergewöhnliche freiwillige Hilfe während dieser schwierigen Zeit unterstreicht, wie eng und herzlich Menschen im Ahrtal und für das Ahrtal zusammenstehen. Aus diesem Grund hat die Stiftung den Freundeskreis Ahrtal ins Leben gerufen. Egal ob man nach der Katastrophe vor Ort mit angepackt hat, selbst aus dem Ahrtal kommt oder die Einzigartigkeit der Region wertschätzt: alle gemeinsam können das Ahrtal zukunftssicher stärken und wiederaufbauen. Schon mit einer Spende ab zwei Euro pro Monat kann jeder einen wertvollen Beitrag leisten, um sicherzustellen, dass mit viel ehrenamtlichem Engagement die Ahr-Region eine nachhaltig gestärkt wird. Durch die wachsende Mitgliederzahl im Freundeskreis kann die Stiftung unbürokratisch und vor Ort viel erreichen, selbst mit kleinen Spendenbeträgen. „Der 14./15. Juli ist für uns ein Tag des Gedenkens und des Dankes,“ sagt Nick Falkner, Gründer und ehrenamtlicher Geschäftsführer der Stiftung Ahrtal. „Wir erinnern uns nicht nur an die Katastrophe, sondern auch an den unermesslichen Einsatz der vielen Freiwilligen, die aus allen Teilen Deutschlands und darüber hinaus zu uns kamen, um bei der Beseitigung der Schäden zu helfen. Auch drei Jahre nach der Flut stehen wir als einzigartige Gemeinschaft zusammen und kämpfen gegen das Vergessen.“

Das gemeinsame Ziel ist es die Ahrregion langfristig durch ehrenamtliches Engagement zu stärken und nachhaltig wieder lebenswert zu gestalten. Mittels verschiedener Projekte beseitigt das Team der Stiftung die Schäden der Flut und beschleunigt so den Wiederaufbau. Alle Projekte werden unbürokratisch und direkt vor Ort Hand in Hand umgesetzt.

Ganz ohne Umwege

So konnten bereits diverse Projekte in die Tat umgesetzt werden. Sei es die Neugestaltung der Jugendräume in Liers und Hönningen, die gemeinsam mit der Dorfjugend umgesetzt und den Ehrenamtlern der Stiftung Ahrtal umgesetzt wurde. Gemeinsam mit dem treuen Partner IKEA Koblenz konnte in Marienthal ein Freundschaftshaus entstehen, das den Marienthalern einen neuen Treffpunkt bietet. Ebenso engagiert sich die Stiftung für des Ahrtals und veranstaltet beispielsweise Kinonachmittage in Bad Neuenahr. Neben den Kinotagen für die Senioren werden diese für betroffenen Kinder angeboten. Das Als weitere wichtige Säule der Stiftung kümmert sich das Team der Einzelfallhilfe um die Betroffenen, die auch drei Jahre nach der Flut noch durch das Raster fallen und dringend Unterstützung benötigen. Mit Unterstützung der Geschäftsstelle und weiteren Ehrenamtlichen konnte die Selbsthilfeplattform AhrHelp.de in einem neuen Design an den Start gehen und durch eine überregionale Kategorie Betroffenen des Saarland- und Bayernhochwassers in diesem Jahr Unterstützung bieten. Und auch in der zweiten Jahreshälfte 2024 warten weitere Projekte, die das Ahrtal ein großes Stück zukunftssicherer machen.

Weitere Informationen zur Stiftung Ahrtal sowie den Freundeskreis Ahrtal finden Sie unter: https://stiftung-ahrtal.de/freundeskreis/

Wer Interesse hat, das Team der Stiftung Ahrtal ehrenamtlich zu unterstützen, kann sich gerne über die Webseite oder Social-Media-Profile der Stiftung melden. Pressemitteilung der

Stiftung Ahrtal

Ohne die Unterstützung der vielen Helferinnen und Helfer kurz nach der Katastrophe und auch jetzt Jahre später noch wäre vieles nicht möglich gewesen. Foto: Nick Falkner/Stiftung Ahrtal

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