Delegiertenversammlung der IG Metall Koblenz
Geeint in die nächsten Jahre
Koblenz. Die Delegierten der IG Metall Koblenz konstituierten die Geschäftsstelle am 24. Juni neu. In der Rhein-Mosel-Halle waren 80 Delegierte aus den Betrieben der Region anwesend. Besonders begrüßte die IG Metall deren Ersten Vorsitzenden, Jörg Hofmann sowie weitere Gäste. Neben tagesaktuellen Themen stand die Arbeit des Ortsvorstandes sowie der Geschäftsstelle der vergangenen Amtsperiode, die Wahl des 1. und 2. Bevollmächtigten der IG Metall Koblenz sowie des Ortsvorstands im Fokus der Veranstaltung.
Ali Yener wurde von den Delegierten in geheimer Wahl mit 100-prozentiger Zustimmung zum 1. Bevollmächtigten und Kassierer der IG Metall Koblenz bestätigt. Auch dem ehrenamtlichen 2. Bevollmächtigten, Bernd Feuerpeil (Aleris), sprachen die Delegierten in geheimer Wahl ihr Vertrauen aus und wählten ihn mit 95 Prozent. Des Weiteren wurden in den Ortsvorstand gewählt: Cornelia Abendroth (MEN), Thomas Anhuth (Bomag), Hubert Bonk (Trivium), Fabienne Braun (Daimler), Robert Burg (Stabilus), Michael Christ (Möbelwerke Mastershausen), Klaus Herborn (Deutz) Claus Poppenberg (Daimler), Jürgen Redert (Eaton), Erdal Tahta (ZF). Damit sind die unterschiedlichen Branchen, Regionen und Mitglieder der IG Metall Koblenz im Ortsvorstand vertreten.
Durch die gute Arbeit der Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben ist die Mitgliederentwicklung in den Jahren 2016 bis 2019 von 9.444 auf 9.716 gestiegen. Die finanzielle Basis wurde dadurch auch deutlich verbessert. Dies sei notwendig und gäbe für die anstehenden Herausforderungen Sicherheit. Yener: „Die gute Mitgliederentwicklung und finanzielle Situation ist gerade in der jetzigen Zeit wichtig, um den Angriffen der Arbeitgeber entgegen zuhalten.“ Und: „Nur wenn wir uns zu einer Einheit formieren, können wir den Gegenspielern selbstbewusst gegenübertreten.“ Jörg Hofmann bekräftigte, dass die Angriffe der Arbeitgeber auf tarifliche und soziale Errungenschaften in der jetzigen Zeit ein geeintes Handeln notwendig machen und bedankte sich für die gute Arbeit der IG Metall Koblenz. Ein Irrweg sei es, die Rente, die Mitbestimmung in den Betrieben, die Parität bei der Krankenversicherung und den Kündigungsschutz anzugreifen. Hofmann: „Die Attacken der Arbeitgeber sind nicht nachvollziehbar, sondern kontraproduktiv für die Bewältigung der Situation. Die Beschäftigten verdienen Sicherheit, keine zusätzliche Verunsicherung.“ Pressemitteilung
IG Metall Koblenz
