One Billion Rising – deutliche Zeichen gesetzt

Gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Gegen Gewalt an
Frauen und Mädchen

Gleichstellungsbeauftragte Alice Berweiler-Kaufmann (Dritte von rechts) mit einigen Teilnehmerinnen aus dem Kreisgebiet beim One Billing Rising.Foto: Rhein-Lahn-Kreis

25.02.2019 - 08:49

Rhein-Lahn-Kreis. Erneut ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen setzten am zurückliegenden Valentinstag in Koblenz etwa einhundertdreißig Teilnehmende, darunter auch die Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Lahn-Kreises.

„One Billion Rising“, das ist der Tag, an dem sich überall auf der Welt Menschen erheben und gegen Gewalt an Frauen und Mädchen demonstrieren. Aus Koblenz und Umgebung waren zum wiederholten Male viele engagierte Bürgerinnen und Bürger dabei. Und auch in diesem Jahr erneut als „tanzende“ Demonstration.

Um 17 Uhr wurde die Aktion am Löhrrondell eröffnet. Gestartet wurde mit dem speziell für diesen Tag entwickelten Tanz und seiner einheitlichen Choreografie. Das One Billion Rising-Lied: „Break the Chain“ animierte zum Start in der deutschsprachigen Version alle Anwesenden zum Mittanzen.

Alice Berweiler-Kaufmann, Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Lahn-Kreises und Mitglied im Arbeitsbündnis - OBR freute sich, da zahlreich Teilnehmende aus Bad Ems, Braubach, Charlottenberg, Dausenau, Kemmenau, Lahnstein, St. Goarshausen und Welterod zur Veranstaltung gekommen waren.

Nach der Begrüßung der Teilnehmenden und Information zur Entstehung und den Hintergründen, der von der amerikanischen Künstlerin Eve Ensler 2012 initiierten Aktion wurde die Bedeutung des Tanzes und der Tanzschritte erklärt.


Statements auf Plakaten


Danach gab es die ersten Statements, die auch in diesem Jahr schriftlich auf Plakaten abgegeben wurden. Diese Plakate begleiteten anschließend den Demonstrationszug der durch Schlossstraße, Viktoriastraße, Görgenstraße, Entenpfuhl führte und den Zielpunkt Jesuitenpatz ansteuerte, stets begleitet von den lautstarken Trommeln der Gruppe Piri-Piri mit ihren brasilianischen Samba-Rhythmen. Im Laufe des Demonstrationszuges schlossen sich immer wieder spontan vorbeigehende Passanten - Frauen, Mädchen, Kinder und Männer, teilweise sogar mit Fahrrädern - der Aktion an.

Am Jesuitenplatz wurde ein weiteres Mal getanzt und es bestand erneut die Gelegenheit, Statements abzugeben. Eine sehr eindrückliche und viel Aufmerksamkeit erzeugende Aktion.

Die Aktion des Arbeitsbündnisses, dem die Gleichstellungsstellen der Stadt Koblenz und des Rhein-Lahn-Kreises, das Gleichstellungsbüro der Hochschule Koblenz, der Frauennotruf Koblenz e.V., der Beratungsladen für Frauen Koblenz, Solwodi Koblenz, Trotzdem Lichtblick Neuwied/Puderbach e.V., und Soroptimist Koblenz und Einzelpersonen angehören, wurde zum siebten Male genutzt um ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt und ein deutliches Zeichen der Solidarität zu setzen. Ganz im Sinne des Aktionstages.

Pressemitteilung des

Rhein-Lahn-Kreises

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