Gedenkveranstaltung und Vortrag zum Alten Testament
Gegen das Vergessen
Linz. Der Ökumeneausschuss Linz und die Stadt Linz laden zur Gedenkveranstaltung am 8. November anlässlich des Jahrestages der Progromnacht vom 9./10. November 1938 ein. Es wird an die Opfer der Verbrechen der Nazi-Zeit und an die persönlichen Schicksale der jüdischen Mitbürger in Linz erinnert, die während der Herrschaft des menschenverachtenden und autoritären Nazi-Regimes in Deutschland 1933 gedemütigt, vertrieben und ermordet wurden. Die Gedenkfeier beginnt um 18 Uhr auf dem Schulhof des Martinus-Gymnasiums in Linz und endet nach verschiedenen Stationen am Dr.-Sigmund-Wolff-Platz.
Die Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde lädt am darauffolgenden Dienstag, den 12. November um 19.30 Uhr zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion in den Linzer Katharinenhof ein. Dr. Markus Saur, Professor für Exegese und Theologie des Alten Testaments an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn spricht über die Bedeutung des Alten Testamentes für die christlichen Kirchen. Obwohl das Alte Testament bzw. die Hebräische Bibel eine Brücke zwischen Judentum und Christentum darstellt, wurde es im Laufe der Geschichte als erster Teil der christlichen Bibel bisweilen in Frage gestellt. Aber die hebräischen Anfänge der Bibel sind ein Fundament auch des christlichen Glaubens.
