Allgemeine Berichte | 05.09.2018

Die Shootingstars aus Remagen auf Deutschlandtour in der „Kulturwerkstatt“

„Geheimratsecken“ treten ins Licht

Die „Geheimratsecken“ begeisterten in der Kulturwerkstatt. AB

Remagen. Welches Erfolgsrezept mögen sie nur haben? Ist das geheim? Nein, jetzt nicht mehr. Nun gut, die Geheimnisse in Remagen werden zwar immer gut gehütet, aber irgendwann sind es eben doch keine mehr. Eigentlich weiß ja jeder schon vorher, wer mit wem und warum oder warum auch nicht. Karnevalsprinz, das bestgehütete Geheimnis? Lächerlich. Im Gegenteil – nach Karneval ist vor Karneval. Geheimkonzert der „Geheimratsecken“? Erstes diesjähriges Konzert auf der „Deutschlandtournee“ in der „Kulturwerkstatt“? Geheim? Fast ausverkauft.

Da weiß jetzt jeder: kein Geheimtipp mehr, sondern ein Konzert zum Wohlfühlen. Humor und gute Musik – und das nicht zum ersten Mal in Remagen. Jetzt haben die auch schon eine Vorgruppe – Bönnsche Jungs, Rapper, Simon und Ingo, mit einer „Runde in die Sonne“, super. Dann traten sie ins Rampenlicht: Helge Preuß, Michael Barm, Holger Drosdatis, Thomas Hocke-Falcke und Andreas Hauffe. Ein Hauch von „Hauffes Salon“ – Andreas in seiner unnachahmlichen Art Humor, wir nehmen uns auf die Schippe. Ja, aber nicht nur uns, es gibt ja noch mehr Menschen auf der Welt. Und alles nicht geheim. Kann ja auch nicht, wenn selbst die Familienmitglieder anreisen. Also nicht nur Luna, die Tochter von Holger, nein, Richard kam aus der Ferne. Also nicht der Löwenherz, auch wenn er fast so aussieht, der Gitarrenspieler, der Bruder von Andreas – und vergrößerte die Band, Applaus. Ja, und dann erfuhr der wachsame Zuhörer im „Rotlichtmilieu“ warum Andreas „nicht nach Hannover fährt“. Eigentlich logisch, er ist ja auch aus Braunschweig. Okay, wer von der Band nun die meisten „Schulden“ in seinem Leben gemacht hat, kam zwar musikalisch super rüber, Aufklärung gab es nicht – ist wahrscheinlich geheim. Na ja, „Das war ich nicht“ kennt jeder, also nicht das Lied, den Spruch – von den Kindern, oder von sich selbst. Also, zum „Arschkriecher-Blues“ verbietet sich jeglicher regionale Kommentar. Und „Geht nicht“ gibt’s doch – also bei den Geheimratsecken. Bei denen ging an ihrem Soloabend alles – musikalisch wie textlich. Die Altkünstler auf der Bühne waren in ihrem Element. Da sprang der Funke nicht nur über, es loderte schier, und das Publikum dankte es mit stehenden Ovationen. Da gibt es nur eins, die „Geheimratsecken“ müssen erneut auf die Bühne. Wie stellen wir das an? Ganz einfach: Leise in Hauffes Buchsalon gehen, leise raunen „Wir brauchen ein Ticket“ und laut darauf hoffen, dass der nächste Auftrittstermin kein Geheimnis bleibt. Bitte nicht weiter sagen, dieser Tipp ist geheim. AB

„Geheimratsecken“ treten ins Licht

Die „Geheimratsecken“ begeisterten in der Kulturwerkstatt. Fotos: AB

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