Remagener „Kulturwerkstatt“
„Geheimratsecken“ sind kein Geheimnis mehr
Die „fünf alten Herren“ rockten die „Kulturwerkstatt“
Remagen. Da können die Remagener „Geheimratsecken“ noch so einen auf „geheim“ machen. Das klappt nicht mehr. Ihr „Deutschlandtournee“, mit dem einzigen Jahreskonzert in der Remagener „Kulturwerkstatt“ lockte auch in diesem Jahr sowohl Musikfreunde wie Wortakrobaten in die coole Atmosphäre der Kleinkunstbühne. Selbst dieses nostalgische Outfit der Halle stammt ja aus den geheimen Ecken des „Geistes“ der Musiktruppe – Andreas Hauffe. So wie die Texte, über die Freunde, Bekannte und neue Freunde der Truppe sich mehr als zwei Stunden freuen durften. Klar, wusste bereits jeder Remagener, dass diese Stadt am Rhein das „Europäische Kulturzentrum“ ist, steht ja am Marktplatz angeschlagen. Das Wissen aber noch nicht alle Europäer, darum wollen die „Geheimratsecken“ aufrütteln. Aufrütteln, sowohl musikalisch wie textlich gelang den Mannen um Andreas Hauffe, Helge Preuß an der Gitarre, Michael Barm am Bass, „Konzertkeyboarder“ Thomas Hocke-Falcke und „Alträucher“ Holger Drosdatis an den Drums, der extra seine Lieblings-Stehlampe aus dem „Columbuskeller“ mitgebracht hatte vortrefflich. Also, der Song „Wenn du nicht da bist“ stimmte so nicht, denn immer neue Stühle mussten angeschleppt werden, für Musikfreunde, die alle dem Rock-Popp der Gruppe lauschen wollten. Und den auch gesellschaftskritischen Tönen von Hauffe, die musikalisch mitreißend verpackt waren. Der Song „Anne will“ soll sogar demnächst in der gleichnamigen Talkshow zu hören sein, hörte man. Mit dem „Arschkriecher-Blues“ wird das wohl nicht klappen, höchstens bei „Beckmann“. „Die Verkehrte“ stammte wohl noch aus dem Repertoire von „Hauffes Salon“, doch an diesem Abend in der „Kulturwerkstatt“ war gar nichts verkehrt, das bewiesen die Zugaberufe und der Applaus, der die Remagener Kunsteigengewächse den ganzen Abend begleitete. Und zur Schlussnummer „Hau ab“ gaben die Musiker noch einmal alles, doch wörtlich war der Song nicht gemeint. Im Gegenteil, der Ruf nach einem erneuten „Jahreskonzert“ in 2020 war nicht zu überhören, „wenn bis dahin nicht aus den Geheimratsecken eine völlig neue Frisur geworden ist,“ wie Thomas Hocke-Falcke meinte (eigentlich unwahrscheinlich bei seiner Haarpracht). Wer das Jahreskonzert der „Geheimratsecken“ verpasst hat, kann sich gerne eine CD der gängigsten Songs besorgen, sowohl in „Hauffes Buchsalon“ an der Marktstraße, sowie im „Alten Hut“ an der Bachstraße. Zehn Stück sollen noch vorrätig sein.
AB
Full House.
Gut 120 Fans ließen sich die Geheimratsecken nicht entgehen.
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