Drei Tage lang Party-Stimmung beim Dernauer Junggesellenfest - Großer Kölschabend als krönender Abschluss
„Geil am Seil“ triumphierte erneut
Dernau. Wenn der Junggesellenverein Dernau am langen Himmelfahrts-Wochenende zum Junggesellenfest bittet, ist nicht nur gefühlt ganz Dernau auf den Beinen, sondern auch zahlreiche Junggesellenvereine aus der näheren und weiteren Umgebung, die den Dernauern gerne einen Besuch abstatten. Kaum verwunderlich, denn was der JGV Dernau drei Tage lang aufbietet, lässt das Herz der feierwütigen Gäste traditionell höherschlagen – auch diesmal. Schon am Vatertags-Vorabend heizte DJ Axis Galaxis quasi als „Warm Up“ ordentlich ein, bevor keine 24 Stunden später das immer wieder kultige und von zahlreichen Schaulustigen umsäumte Tauziehen stattfand. Ob Junggesellenvereine, eigens gebildete Teams oder spontan teilnehmende Gruppen – hier kann und konnte jede und jeder Kraft und taktisches Geschick beweisen. Wie zumeist in den letzten Jahren, war auch diesmal wieder eine Frauen-Mannschaft am Start.
Fassbier, Eis und Burschen aus Bonn
Dabei ist es ein immer wieder reizvolles Spektakel, das mit vollem Ehrgeiz und jeder Menge Action und lustigen Momenten gespickte Tauziehen zu genießen. Nach spannenden Wettkämpfen waren es schließlich die Altmeister von „Geil am Seil“, die sich zum wiederholten Male den Siegerpokal sicherten. Natürlich war auch die Burschenschaft „Alemannia Bonn“, für die ein Besuch beim Dernauer Junggesellenfest seit vielen Jahren ein absoluter Pflichttermin ist, wieder mit von der Partie – wenn auch nicht beim Tauziehen. Nachdem man im vergangenen Jahr im Bereich des bei der Flut zerstörten Dernauer Sportplatzes feierte, war die Party-Location diesmal das große Festzelt im Gewerbegebiet – Fassbier, Grillspezialitäten und Eis bei sommerlichen Temperaturen inklusive. Zum krönenden Abschluss gab es beim bis zum Morgengrauen andauernden Kölschabend noch jede Menge kölsche Tön auf die Ohren.
Kein Millimeter Boden wurde verschenkt.
Kühles Fassbier war überaus gefragt, zumal es ja auch galt, beim „Meterpokal“ ordentliche Ergebnisse einzufahren.
Der Siegerpokal musste hart erkämpft werden.
