Allgemeine Berichte | 16.11.2016

Evangelische Kirchengemeinde Koblenz-Pfaffendorf

Geld für innovative Projekte

Förderung der Integrationsarbeit im Rahmen der Flüchtlingshilfe

Duisburg. Die KD-BANK-STIFTUNG schüttet 170.500 Euro für Kirche und Diakonie aus. Die Erträge des Stiftungskapitals aus dem Jahr 2015 fließen in mehr als 120 Projekte, die sich der Integration von Flüchtlingen, Kirche und Diakonie in Social Media und der Erhaltung kirchlicher Bausubstanz widmen. Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und Vorsitzender des Stiftungsvorstands, stellt fest: „Erneut hat die Anzahl der Stiftungsanträge zugenommen. Die KD-BANK-STIFTUNG fördert 121 Projekte, in denen es neben der Erhaltung kirchlicher Bausubstanz um die Integration von Flüchtlingen und die kirchliche Präsenz in Social Media geht. Ob virtuell in den neuen Medien oder tatkräftig mit Herz und Hand - Kirche und Diakonie sind in unserer Gesellschaft unentbehrlich.“ Auch das „Wohnzimmer der Nationen“ in Koblenz-Pfaffendorf gehört zu den Projekten, die durch die kirchliche Bank gefördert werden. Zur Eröffnung im Mai 2016 erhielt die Ev. Kirchengemeinde in Pfaffendorf bereits einen Zuschuss in Höhe von 1.000 Euro. Im Sommer kam dann die Einladung, sich um den Stiftungspreis der KD-BANK-STIFTUNG zu bewerben. Vor wenigen Tagen erhielt Pfarrer Peter Stursberg die erfreuliche Nachricht, dass im Rahmen der Preisvergabe noch einmal 2.500 Euro für das Integrationsprojekt der Flüchtlingshilfe gezahlt werden: „Das ist eine wichtige Bestätigung der Arbeit, die von vielen Ehrenamtlichen unermüdlich und weiterhin geleistet wird. Mit dem Preisgeld stehen wir zugleich ein weiteres Jahr auf einem sicheren finanziellen Fundament“, betont der Pfaffendorfer Pfarrer. Das „Wohnzimmer der Nationen“ ist ein Projekt speziell für die Integrationsarbeit mit Frauen, das im Netzwerk „WiRR – Willkommenskultur Rechte Rheinseite“ verwurzelt ist. Wirtschaftlicher Träger ist die Ev. Kirchengemeinde Koblenz-Pfaffendorf. Ehrenamtlich Mitarbeitende erkannten schon früh, dass Frauen in der Gruppe der Flüchtlinge aus unterschiedlichen Gründen eher im Hintergrund bleiben, dadurch beim Erwerb von Sprachkenntnissen aber deutlich benachteiligt sind. Ein Team von Ehrenamtlichen entwickelte die Idee für das Wohnzimmer, in dem insbesondere die Interessen und Bedürfnisse von Frauen aus unterschiedlichen Kulturkreisen zur Geltung kommen können. Auch eine intensivere Sprachförderung in kleinen Gruppen für Frauen war von Anfang an dabei im Blick. Das Programm ist vielgestaltig - immer geht es darum, dass Frauen aus verschiedenen Nationen zusammenkommen und ganz nach Lust und Laune reden, lernen, nähen, basteln, spielen, tanzen, singen, sich einfach austauschen können - so, wie man es auch im eigenen Wohnzimmer zu Hause tut. Das Team tritt dafür ein, auch in Zukunft die Integration und das Miteinander von Frauen unterschiedlicher Herkunft und Kultur zu fördern - an einem Ort zum Wohlfühlen. Informationen über das Programm unter http://wirr-koblenz.de/wohnzimmer-der-nationen/, Kontakt über wohnzimmerdernationen@gmx.de.

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