Allgemeine Berichte | 19.08.2016, 11:54 Uhr

Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz gibt hilfreiche Tipps zum Online-Einkauf

Geld weg und Ware nicht geliefert

Fake-Shops: Kurzfilm entlarvt raffinierte Tricks der Abzocker

Verbraucher können sich mithilfe eines Erklär-Filmes zum Thema „Fake-Shops“ informieren.Screenshot / Youtube
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Rheinland-Pfalz. Bei der Online-Jagd nach Schnäppchen landen viele Verbraucher in Fake-Shops. Sie bestellen dort Ware, die anschließend gar nicht oder nur in minderwertiger Qualität geliefert wird. Dabei haben die Konsumenten bereits per Vorkasse bezahlt. Ein kurzer Erklär-Film zeigt, woran Verbraucher Schein-Portale erkennen. Denn die Betreiber gehen äußerst raffiniert vor und nutzen die gewachsene Komplexität des Onlineshoppens aus. Manchmal stellen Abzocker sogar identische Kopien von Internetseiten echter Anbieter ins Netz.

„Fake-Shops bieten Produkte meistens extrem günstig an. Es wird der Eindruck erweckt, sie seien ein echtes Schnäppchen. Zudem erlauben Fake-Shops oft verschiedene Bezahlmöglichkeiten. Aus scheinbar technischen Gründen funktioniert häufig jedoch nur die Vorauskasse. Bezahlen die Kunden, ist ihr Geld weg“, sagt Barbara Steinhöfel, Referentin für Telekommunikation und Medien von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Wichtige Hinweise zum Shoppen im Internet

Deshalb sollten Verbraucher äußerst vorsichtig sein, wenn einer der folgenden verdächtigen Punkte gegeben ist:

• Die Shop-Präsenz befindet sich in der Umgebung großer, seriöser Online-Shops. Es gibt jedoch kaum Kontaktmöglichkeiten und die Unternehmeridentität ist unklar.

• Das Impressum fehlt oder ist unvollständig. Die Seiten des Shops sehen hingegen ziemlich professionell aus.

• Im Browser fehlt in der Adresszeile das Kürzel „https://“ mit Vorhängeschloss.

• Die Kundenbewertungen auf der Internetseite sind immer „sehr gut“ und erwecken den Eindruck, es handele sich um einen anerkannten Shop.

• Von mehreren Bezahlmöglichkeiten bleiben während des Bestellvorganges nur die Vorauskasse, Direktüberweisung und der Versand per Nachnahme übrig.

• Wertvolle Vertrauenssiegel werden missbräuchlich verwendet.

• Der Bestellbutton kann falsch beschriftet (z. B. mit „einkaufen“ oder „weiter“) sein.

• Am Ende des Bestellprozesses erhält der Verbraucher keine oder eine ungenügende Bestellbestätigung.

Den Erklär-Film „Das Schnäppchen“ gibt es unter www.vz-rlp.de/fake-shops zu sehen

Verbraucher können sich zum Thema „Fake-Shop“ in den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz beraten lassen.

Pressemitteilung Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

Verbraucher können sich mithilfe eines Erklär-Filmes zum Thema „Fake-Shops“ informieren. Foto: Screenshot / Youtube

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