Zirkus „Fortnite“ zu Gast an der Heinrich-Heine-Realschule plus Neuwied
Gelenkige Akrobaten, geschickte Jongleure und wagemutige Fakire
Beim Zirkusprojekt konnten Schüler ihre einzigartigen Talente unter Beweis stellen
Neuwied. Wie aus ganz normalen Kindern innerhalb einer Woche gelenkige Akrobaten, leichtfüßige Slacklineläufer, geschickte Jongleure, Einradfahrer, Zauberer und sogar wagemutige Fakire werden können, zeigten die Schüler der Klassenstufe sechs der Heinrich-Heine-Realschule plus Neuwied. Dies geschah im Rahmen eines Zirkus-Workshops zum Ende der Orientierungsstufe unter der fachkundigen Anleitung von Christop Heiner, vom Clown- und Artistiktheater „Zopp und Co.“.
Die Lehrer der HHR plus Neuwied wissen, dass in ihren Schülern viel mehr steckt, als sie im Schulalltag zeigen können. Jedes Kind ist mit einzigartigen Talenten ausgestattet, die ganz individuell bei diesem tollen Projekt, für das sie den Namen „Zirkus Fortnite“ wählten, zum Vorschein kamen.
Natürlich ist nicht jeder zum Balancieren auf großen Bällen oder Tonnen, zum Zaubern oder für die Artistik geschaffen. Aber es braucht für einen reibungslosen Ablauf auch die helfenden Hände, die im Hintergrund agieren, um eine Show ans Laufen zu bringen. So wurde ein jedes Kind mit einer Aufgabe betraut, die ihm und seinen Fähigkeiten entsprach.
Zur Generalprobe in der Turnhalle wurden die Grundschüler der benachbarten Sonnenlandgrundschule eingeladen, die von den Auftritten hellauf begeistert waren.
Am Vorstellungstag selbst mussten sich leider einige Kinder krank melden, was der überaus gelungenen Darbietung keinen Abbruch tat. Im Gegenteil – die Einspringer haben einen so hervorragenden Job gemacht, dass es den Zuschauern, darunter Bürgermeister Michael Mang und Frau Ute Jung, Schulleiterin der Gehörlosen Schule Neuwied, mit der die HHR eine erfolgreiche Kooperation eingegangen ist, nicht aufgefallen war. Frau Ina Koch, Schulleiterin der Sonnenlandschule, staunte nicht schlecht, was die - zum Teil ihre eigenen ehemaligen - Schüler zur Schau beitrugen.
Herr Klüber, Rektor der HHR, lobte in seiner Rede ausdrücklich seine Schüler und meinte, dieser Tag sei einer der Highlights in seinen nun zehn Jahren Schuldienst an der HHR gewesen.
Mit stolz geschwellter Brust nahmen die Kinder das Lob gerne an und genossen den Applaus, den sie sich redlich verdient hatten.
Ein besonderer Dank geht an den Lions Club Neuwied-Andernach und der Schülervertretung der HHR, die beide dieses Projekt mit einer Spende unterstützten.
