Abschluss der Konzertreihe „Kultur im Himmeroder Hof“
Gelungene Einstimmung in die Adventszeit mit den Ingelheimer Konfettis
Saal im Rheinbacher Waldhotel war bis zum letzten Platz gefüllt
Rheinbach. Bis zum letzten Platz gefüllt war der große Saal im Rheinbacher Waldhotel beim dritten Weihnachtskonzert der Ingelheimer Konfettis, zugleich der Jahresabschluss der Konzertserie „Kultur im Hof“ der Stadt Rheinbach. „Generalmusikdirektor“ Erich Marschall und seine Frau Angie freuten sich über den enormen Zuspruch und sahen es als Beleg für den hervorragenden Ruf, den das zwölfköpfige Ensemble aus Rheinhessen mittlerweile in der Glasmetropole genießt. Zu Recht, wie sich einmal mehr herausstellte. Ensemblechef Albert Schweikhard und der musikalische Leiter Holger Weyer hatten ein abwechslungsreiches Programm mit insgesamt drei Dutzend Liedern zusammengestellt, die dem Publikum größtenteils bereits von den zurückliegenden beiden Konzerten bekannt waren. Von „Halleluja“ und dem „Postamt Wolke 7“ über „Adeste Fidelis“ und „What a wonderful World“ bis hin zu „Aber heidschi bum beidschi“ oder dem „Trommellied“ gab es also ein erfreuliches Wiederhören mit beliebten Liedern rund um die Adventszeit, bei denen die Musikbegeisterten durchaus selbst mitsingen durften.
Sänger glänzten mit herausragenden solistischen Einlagen
Dabei glänzten alle acht Sängerinnen und Sänger immer wieder mit herausragenden solistischen Einlagen. Einen Großteil des Erfolges der auch optisch erstklassigen Truppe basiert nämlich auf der Tatsache, dass jede Sängerin und jeder Sänger eine eigene Stilrichtung verkörpert.
Vom klassischen Heldentenor bis hin zum rauchigen Joe Cocker decken die Ensemblemitglieder musikalisch alles ab. Daher war es selbstverständlich, dass neben deutschen und englischen Titeln auch französische und italienische Lieder zu hören waren, wobei alle Stücke eigens für die Konfettis-Bedürfnisse arrangiert werden. Die jeweiligen Solisten wurden durch abwechslungsreiche Chorstimmen ergänzt und mit den Beiträgen der vierköpfigen Musikcombo komplettiert. So entsteht der einzigartige Konfetti-Sound, der es versteht, das Publikum musikalisch mitzureißen .Diesmal hatten die Konfettis sechs neue Stücke im Gepäck, teils solistisch und teils im Ensemble vorgetragen. Auch dabei durfte sich das Publikum wieder auf eine enorme musikalische Bandbreite freuen – wie bei den namensgebenden bunten Papierschnipseln ist bei den Konfettis stets für jeden etwas dabei. So gab es bei „No matter what“ und der „Rose“ ebenso stürmischen Applaus wie bei „Panis Angelicus“ und „Con te partiro“, der italienischen Version des Welthits „Time to say goodbye“. Kein Wunder also, dass nach drei Zugabe-Nummern die betagten Zylinder, die herumgereicht wurden, gut gefüllt waren. Denn wie immer wurde kein Eintrittsgeld verlangt, sondern für die Künstler gesammelt, wovon ausgiebig Gebrauch gemacht wurd
