Offenes Atelier in Ahrbrück
Gemälde und Skulpturen luden zu Streifzügen ein
Ahrbrück. Die beiden Künstlerinnen Angelika Furth (Malerei) und Maria Sowietzki (Steinbildhauerei) hatten am Wochenende gemeinsam zum offenen Atelier nach Ahrbrück auf das Grundstück der von Angelika Furth eingeladen.
Während Furth die Innenräume vom Foyer bis zum Atelier für ihre kunstvollen Exponate nutzte, hatte die Steinbildhauerin ihre Büsten und Skulpturen im verwunschenen Garten reizvoll platziert.
So waren am Samstag- und Sonntagnachmittag die Kunstinteressierten zum Streifzug durch die geöffneten Räume im Wohnhaus sowie durch den Garten eingeladen, und dazu konnten die Künstlerinnen viele Besucher begrüßen.
Angelika Furth begann bereits 1987 mit ihrer ersten Ausstellung, die dann ab 2004 an wechselnden Ausstellungsorten schon zur Regelmäßigkeit wurde. Bewunderung fanden ältere Werke bis hin zu den jetzt aktuellen Aquarellen, der Landschaftsmalerei, Holzschnitte und auch neue, sich bewegende Projekte aus knorrigem Apfelbaumholz.
Maria Sowietzki aus Wershofen hat die Steinbildhauerei bis zur Meisterprüfung erlernt und bietet in ihrem Atelier in Wershofen auch dreitägige Kurse für jedermann an.
Im Garten in Ahrbrück waren es Skulpturen aus Basalt, Sandstein und Marmor, die einen Querschnitt ihres künstlerischen Schaffens zeigten, die letzte fertige Basaltskulptur kam quasi direkt aus der Werkstatt. So auch bei Angelika Furth, bei deren jüngstem Gemälde die Farbe noch nicht ganz trocken war. Steinbildhauerin Sowietzki sagt von sich: „Meine Skulpturen entstehen in dem Bewusstsein, dass der Stein eine für den Menschen unvorstellbar lange Zeit brauchte, um die jetzige Form, Struktur und Härte zu erlangen, und das das Gesicht, das ich ihm nun gebe, Generationen überdauern wird.“ Zeichnungen sind die Basis für ihre Arbeiten.
Bei Malerin Angelika Furth sind es die beeindruckenden Holzschnitte, in denen sie versucht, die ausgeprägten Strukturen von Fels und Weinbergen wiederzugeben. UM
