Eigenständigkeit und Mobilität von Senioren in ihrer Kommune erhalten und gestalten
Gemeinden im Westerwaldkreis sollen altersgerechter werden
Westerwaldkreis. Wie wollen wir leben, wenn wir älter sind? Diese Frage wird im ersten Satz des Vorwortes zur Seniorenpolitischen Konzeption (SPK) des Westerwaldkreises gestellt. Die Anzahl älterer Menschen nimmt auch bei uns stetig zu. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Anteils älterer Menschen wird die Gestaltung des Lebens in den Dörfern und Städten des Kreises eine Herausforderung für alle Gemeinden sein. Denn dort zeigt sich am deutlichsten, ob und wie der Umgang mit einer älter werdenden Gesellschaft gelingt.
Ein Gelingensfaktor im Sinne der SPK ist, dass Öffentliche Räume und Gebäude barrierefrei zugänglich gemacht werden. Die Schaffung eines barrierefreien Umfeldes kommt allen Menschen zugute. Wichtig ist auch eine ausreichende Nahversorgung. Da oft die Wege weit sind oder gesundheitliche Einschränkungen vorliegen, ist auch die Mobilität ein wichtiges Thema. Zu letzterer gibt es bereits realisierte positive Beispiele wie Mitfahrerbänke, Seniorentaxi oder Mobile Seniorenbusse. Häufig sind Infrastruktureinrichtungen und Einkaufsmöglichkeiten ohne Auto nicht zu erreichen.
Konkret geht es bei der Stärkung bzw. Erhalt der Dörfer und Städte beim Handlungsfeld 1 „Ortsentwicklung“, um Einkaufsmöglichkeiten und Treffpunkte sowie die Sicherung der Hausärzteversorgung und ehrenamtliche Fahr- und Begleitdienste zum Einkaufen oder Arztbesuchen. Wichtige Themen sind auch die verbesserte Nutzung des ÖPNV‘s, die Sicherung von altersgerechten Straßen- und Wegeübergänge sowie auszuweisende bequeme Spazierwege im Siedlungsbereich der Gemeinden. Auch bei der Gestaltung von Treffpunkten als Orte der Begegnung und Kommunikation ist noch Bedarf. Um die Gestaltung der Orte für ältere Menschen ständig zu verbessern, sind Ortsbegehungen von Senioren und Ratsmitgliedern geeignet.
Klar ist: Auf die tief greifenden Auswirkungen durch den schnell voranschreitenden Demografischen Wandel muss in allen Kommunen in angemessener Weise reagiert werden, damit die Versorgung und Lebensqualität aller Generationen im Westerwaldkreis möglichst erhalten bleibt. In den Dörfern und Städten unseres Kreises wird sich maßgeblich zeigen, ob und wie der Umgang mit einer älter werdenden Gesellschaft gelingt…und was die kraftvolle Umsetzung der SPK dazu beitragen kann!
Weitere Infos gerne beim Netzwerk Senioren-Rat WW per Email unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de.
Pressemitteilung
Senioren-Rat WW
Die Zahl der Rollatoren wird in allen Kommunen des Westerwaldes in Zeiten des Demografischen Wandels sicher zunehmen – darauf wird bei der Gestaltung des öffentlichen Raums zu achten sein! Foto: Pixabay
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Teilweise wurde Wände aus Häusern gerissen
20.08.: Westerwald: Massive Beschädigungen nach Unwetter
Westerwald. Das am Mittwochabend über das Dienstgebiet des Polizeipräsidiums Koblenz hinweggezogene schwere Unwetter insbesondere in weiten Teilen des Westerwaldkreises teilweise erhebliche Schäden verursacht hat.
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Bäume stürzten auf Autos, Gehwege und Stromleitung
19.08.: Mayen: Zahlreiche Einsätze nach schwerem Unwetter
Mayen. Im Stadtgebiet Mayen kam es infolge des Unwetters am 19.08. zu zahlreichen Einsätzen. Unter anderem stürzten Bäume auf Pkw, Gehwege und Stromleitungen. Einsatzkräfte waren an mehreren Stellen mit der Beseitigung der Schäden und der Absicherung von Gefahrenstellen beschäftigt. BA
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Von beschädigten Dächern, Fassaden und Bäumen können weiterhin Gefahren ausgehen
19.08.: Schweres Unwetter in Teilen des Westerwalds verursacht drastische Gebäudeschäden
Kreis Westerwald. Ein schweres Unwetter hat am Mittwochabend in weiten Teilen des Westerwaldkreises erhebliche Schäden verursacht. Zahlreiche Feuerwehren und weitere Hilfsorganisationen befinden sich derzeit mit rund 550 Kräften im Einsatz. Aktuell arbeiten die Einsatzkräfte die rund 160 gemeldeten Einsatzstellen ab. In mehreren Bereichen wurden Gebäude beschädigt, zudem kommt es teilweise zu Stromausfällen.
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