Allgemeine Berichte | 14.02.2025

Landrat Achim Hallerbach lobt kommunalen Schulterschluss

Gemeindeschwesterplus jetzt im ganzen Landkreis

Über die kürzlich geschlossene Vereinbarung zwischen dem Kreis Neuwied und allen Verbandsgemeinden und der Stadt Neuwied freuen sich mit Landrat Achim Hallerbach und dem 1. Kreisbeigeordneten Phillip Rasbach die Bürgermeister Manuel Seiler, Peter Jung, Hans-Werner Breithausen, Volker Mendel, Frank Becker, Jan Ermtraud und Franz Peter Dahl (hinten von links), Michael Christ und Karsten Fehr (vorne von rechts), die Abteilungsleiterin Soziales Agnes Ulrich und die Kreis-Senioren- und Behindertenbeauftragte Carina Corzilius mit der Gemeindeschwesterplus , Birgit Boos.  Foto: Martin Boden / Kreisverwaltung Neuwied

Kreis Neuwied. Das Jahr 2025 ist für die Seniorinnen und Senioren im Landkreis Neuwied mit einer wohltuenden Nachricht gestartet: „Das erfolgreiche und bereits seit vielen Jahren in einigen Kommunen des Landkreises Neuwied etablierte Landesprogramm Gemeindeschwesterplus wird 2025 ausgedehnt. Grundsätzlich setzen wir im Landkreis Neuwied bereits seit 2015 auf das Beratungs- und Vernetzungsangebot durch die Fachkräfte Gemeindeschwesterplus, um die Seniorinnen und Senioren dabei zu unterstützen, möglichst lange gesund und selbstständig in ihrer Häuslichkeit zu leben“, erklärt Landrat Achim Hallerbach, der sich in den Kreisgremien und persönlichen Gesprächen mit den Verbandsgemeinden und der Stadt Neuwied intensiv für die Verbesserung des Angebots eingesetzt hatte.

Seit dem 1. Januar 2025 ist die Fachkraft Birgit Boos als Gemeindeschwesterplus direkt beim Kreis Neuwied angestellt und berät ältere, nicht pflegebedürftige, Menschen im gesamten Kreisgebiet. Auch wenn sie aktuell noch alleine im Einsatz für die älteren Menschen ist, wird sich dieser Zustand demnächst ändern. Insgesamt 2,5 Stellen sind für die präventive Arbeit vorgesehen. Dabei werden Personalkosten in Höhe von 1,5 Stellen vom Land Rheinland-Pfalz gefördert.

Dass die Ausweitung mit sogar 2,5 Stellen im gesamten Kreis nun ermöglicht werden konnte, ist einer kürzlich geschlossenen Vereinbarung zwischen allen Verbandsgemeinden, der Stadt Neuwied und dem Kreis Neuwied zu verdanken. Die nach Abzug der Landesförderung verbleibenden Kosten werden anteilig von den Verbandsgemeinden, der Stadt Neuwied und dem Kreis Neuwied übernommen.

„Durch die geschlossene Vereinbarung und den gemeinsamen Willen, das Landesprogramm Gemeindeschwesterplus im Landkreis Neuwied erfolgreich umzusetzen, ermöglichen wir den Zugang von allen im Kreis Neuwied lebenden Seniorinnen und Senioren, die die Beratung der Fachkräfte wünschen. Ich freue mich ganz besonders, dass wir unsere Bemühungen, die soziale Infrastruktur zu stärken, so nochmals voranbringen können“, hob Landrat Achim Hallerbach bei der Unterzeichnung der Vereinbarung hervor.

Beim gemeinsamen Termin zur Unterzeichnung der Vereinbarung in der Verbandsgemeindeverwaltung Puderbach konnten sich die Bürgermeister der Verbandsgemeinden sogleich davon überzeugen, dass das Angebot der Beratung und Unterstützung durch die Fachkraft in den neu hinzugekommenen Regionen bereits angelaufen ist. „Es spricht einmal mehr für die zielführende Zusammenarbeit zwischen Kreis und Kommunen, dass die Umsetzung in die Praxis zügig im Sinne der Betroffenen vollzogen werden konnten“, freut sich der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Unkel, Karsten Fehr, zugleich Vorsitzender der Kreisgruppe des Städte- und Gemeindebundes. Wie Birgit Boos berichtete, konnte sie in einigen Orten, in denen sie zuvor noch nicht zuständig war, schon Hausbesuche durchführen. „Die älteren Menschen sind froh, dass ich Zeit mitbringe, um ihnen zuzuhören. Denn oft ist das Thema Minderung von Einsamkeit ein großer Teil meiner Arbeit. Es gibt viel zu tun“, klärt die Gemeindeschwesterplus auf.

Der Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernent für den Bereich Soziales, Philipp Rasbach, ermutigt die Seniorinnen und Senioren, das Angebot aktiv zu nutzen: „Der präventive Hausbesuch stellt eine wertvolle Unterstützung dar, um Sicherheit und Selbstständigkeit im Alltag zu erhalten und die Gesundheit zu fördern. Je mehr Seniorinnen und Senioren wir mit dem Angebot erreichen, desto besser.“

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Neuwied

Über die kürzlich geschlossene Vereinbarung zwischen dem Kreis Neuwied und allen Verbandsgemeinden und der Stadt Neuwied freuen sich mit Landrat Achim Hallerbach und dem 1. Kreisbeigeordneten Phillip Rasbach die Bürgermeister Manuel Seiler, Peter Jung, Hans-Werner Breithausen, Volker Mendel, Frank Becker, Jan Ermtraud und Franz Peter Dahl (hinten von links), Michael Christ und Karsten Fehr (vorne von rechts), die Abteilungsleiterin Soziales Agnes Ulrich und die Kreis-Senioren- und Behindertenbeauftragte Carina Corzilius mit der Gemeindeschwesterplus , Birgit Boos. Foto: Martin Boden / Kreisverwaltung Neuwied

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