Allgemeine Berichte | 12.02.2025

Smarte Region MYK10: Kommunaldialog in Bendorf

Gemeinsam die Zukunft von Mayen-Koblenz gestalten

Auch im Bendorfer Rathaussaal ist jüngst rege über die Zukunftsgestaltung von Mayen-Koblenz diskutiert worden. Foto: Smarte Region MYK10

Kreis MYK. Die vergangenen Wochen waren geprägt von spannendem Austausch, kreativen Ideen und vielversprechenden Impulsen rund um das Internet der Dinge (IoT) und dessen Anwendungsmöglichkeiten in Mayen-Koblenz. Im Rahmen der Kommunaldialoge der Smarten Region MYK10 sind zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zusammengekommen, um insbesondere Möglichkeiten zu finden und zu besprechen, wie das IoT für eine smarte und digitale Region genutzt werden kann. Hierbei bezeichnet das IoT die Vernetzung von Geräten und Objekten über das Internet, wodurch Daten ausgetauscht und Prozesse automatisiert werden können. Auch im Bendorfer Rathaussaal ist jüngst rege über die Zukunftsgestaltung von Mayen-Koblenz diskutiert worden.

Landrat Marko Boos eröffnete die Veranstaltung gemeinsam mit Bendorfs Bürgermeister Christoph Mohr und betonte: „Nahezu alle Bereiche des öffentlichen Lebens bieten das Potential, smart gemacht zu werden. Die Möglichkeiten erscheinen grenzenlos. Und daher ist ein Format wie der Kommunaldialog so wichtig, um ins Gespräch zu kommen, Ideen zu erarbeiten und Projekte auf den Weg zu bringen, von denen die Menschen und Unternehmen im Kreis profitieren können.“

Die Chief Digital Officer (CDO) der Smarten Region MYK10, Sonja Gröntgen, führte durch den Abend und informierte über den Ausbau eines kreisweiten LoRaWAN-Netzes. Dabei handelt es sich um eine Funktechnologie, die in Städten und Regionen oft für das Internet der Dinge (IoT) genutzt wird, denn es kann Geräte über große Entfernungen unter geringem Energieaufwand verbinden. So können Daten wie Pegelstände, Oberflächentemperaturen, Energieverbrauchswerte oder Verkehrsbelastung erhoben werden, um datenorientiert entscheiden und planen zu können. Christian Krebs von der Mainova AG, die den Landkreis beim LoRaWAN-Netzaufbau unterstützt, stellte diese und weitere konkrete Praxisbeispiele vor und zeigte damit eindrucksvoll, welchen Mehrwert die Technologie im kommunalen und privaten Alltag bietet.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Vorstellung der kreativen IoT-Anwendungen von Schülern, die diese am Vormittag in einem Workshop erarbeitet haben. Ihre innovativen Ansätze verdeutlichen, wie zielführend es ist, die junge Generation aktiv in die digitale und analoge Entwicklung ihrer Heimat einzubinden. In den anschließenden Diskussionen animierten sie die Besucher dazu, selbst weitere Anwendungen vorzuschlagen, die ihren Lebensalltag in Bendorf und Umgebung verbessern könnten.

Alle Teilnehmer sind sich sicher, dass die Veranstaltung ein voller Erfolg war, denn der Rathaussaal war gut besucht, und der Austausch zwischen den Teilnehmenden zeigte einmal mehr, wie groß das Interesse an der digitalen Transformation im Landkreis Mayen-Koblenz ist. „Wir wollen das Internet der Dinge für Mayen-Koblenz erschließen, um Ressourcen effizienter zu nutzen, Prozesse wie Müllentsorgung oder Straßenbeleuchtung bedarfsgerecht zu verbessern und den Bürgerinnen und Bürgern durch smarte Lösungen wie Verkehrssteuerung oder Umweltüberwachung einen besseren Service zu bieten“, betonte CDO Sonja Gröntgen.

Weitere Informationen zur Smarten Region MYK10 finden Interessierte auf der Internetseite der Smarten Region unter www.myk10.de.

Pressemitteilung

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Auch im Bendorfer Rathaussaal ist jüngst rege über die Zukunftsgestaltung von Mayen-Koblenz diskutiert worden. Foto: Smarte Region MYK10

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