Begegnungswoche in Swisttal
„Gemeinsam unterwegs“
Swisttal. Eine ganze Woche, genauer gesagt acht Tage lang, waren viele Christen in Swisttal gemeinsam unterwegs, jeden Tag in einem anderen Swisttalort, in einer anderen Kirche, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern, miteinander zu sprechen und sich kennenzulernen Der Pfarrgemeinderat hatte zu dieser Woche eingeladen, damit die Gläubigen der verschiedenen Orte durch persönliche Kontakte etwas näher zusammenrücken unter dem großen Schirm des Seelsorgebereiches Swisttal, der nunmehr seit elf Jahren besteht. Als äußeres Zeichen der Zusammengehörigkeit wanderte eine Kerze mit dem Logo der Begegnungswoche mit von Kirche zu Kirche und brannte während des Gottesdienstes. Sie soll auch in Zukunft immer wieder von Kirche zu Kirche gereicht werden. Jeder Gottesdienst hatte einen anderen Charakter. Das lag nicht nur daran, dass unterschiedliche Zielgruppen, von den Jugendlichen bis zu den Senioren, angesprochen wurden, sondern auch daran, dass neben den Swisttaler Priestern auch auswärtige Zelebranten eingeladen waren. Und so brachte jede Predigt zum Thema „Gemeinsam unterwegs“ wieder neue, interessante Aspekte. Rund um die Gottesdienste hatten die Pfarrausschüsse der jeweiligen Kirchengemeinden geselliges Zusammensein organisiert, vielfach im Freien im Schatten der Kirche. Bei Getränken und kleinen Stärkungen gab es viele gute Gespräche zwischen den Gläubigen der unterschiedlichen Orte. Während die Eröffnungsmesse ganz im Zeichen des Jubiläums von Pater Friede stand, der in diesen Tagen seit 30 Jahre in Swisttal tätig ist, schaute man bei dem Abschlussgottesdienst in Straßfeld über den eigenen Tellerrand hinaus. Man sei nicht nur in Swisttal gemeinsam unterwegs, sondern weltweit mit allen Christen, und ganz besonders mit denen, die bedrängt und verfolgt werden. Im Gebet gedachten die Gottesdienstbesucher vor allem der Leiden der Christen in Syrien und im Irak. Als äußeres Zeichen der Solidarität mit diesen versammelten sie sich nach der Messe vor der Kirche und bildeten, mit brennenden Lichtern in den Händen, einen großen Kreis. Gemeinsam mit Pater Marek beteten sie ein „Gegrüßet seist du, Maria“ und sangen den Kanon „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind“.
