Verein „Schönes Immendorf e. V.“ richtet einzelne Stellen im Ort wieder her
Gemeinsame Arbeit macht Freude!
Koblenz-Immendorf. Der Verein „Schönes Immendorf e. V.“ setzt auch in Zeiten strenger Corona-Auflagen und Regeln immer wieder einzelne Stellen des Ortes und seines Umfeldes ins rechte Licht. So entstand durch die immer wieder fleißigen Helfer des Vereins und Dank einer Geldspende der Stadtwerke Koblenz eine Gruppe neuer, ergonomisch geformter Bänke am Immendorfer Sportplatz. Von hier aus hat man eine grandiose Aussicht ins Rheintal, das Neuwieder Becken und in den Westerwald – am schönsten aber sind die Sonnenuntergänge in Richtung Eifel zu beobachten.
Einen weiteren hübschen Platz hoch oben im Immendorfer Wald richteten fünf neue freiwillige Helfer des Vereins dankenswerterweise wieder her. Die Gruppe machte die defekte alte Schwengelpumpe wieder funktionstüchtig, räumte Unrat und Holzeinschlag weg, reparierte die in die Jahre gekommene Bank, erneuerte ein defektes Schutzgitter und verschönerte den lauschigen Ort zudem noch mit einer märchenhaften Froschgruppe auf den vorhandenen Baumstümpfen.
Einige aus der Gruppe nahmen sich anschließend noch einer der Schutzhütten im Wald an, die einen neuen Anstrich erhielt. Ein weiterer neuer Helfer bot sich an, auf seinen Joggingtouren durch den Wald die blass gewordenen Wandermarkierungen zu erneuern. Der Immendorfer Botanikpfad wurde mit etwa 50 neuen Hinweistafeln auf heimische und einige exotische Baumarten in Kleinstarbeitsgruppen „runderneuert“.
„Vereinsarbeit lebt vom Mitmachen!“ - Vorsitzende Elfriede Böhm ist dankbar und stolz darauf, dass sich dem Verein immer wieder so viele helfende Hände und ideenreiche Köpfe zur Verfügung stellen, um den Ort zu verschönern und lebenswert zu erhalten. „Einzelne zerstörte oder entwendete Schilder oder beschmierte Bänke trüben zwar ab und zu die Laune, dennoch gibt es in Immendorf noch viel Zusammenhalt in der Bevölkerung, sonst wäre eine für alle Einwohner/-innen so nützliche Vereinsarbeit nicht möglich“, so Böhm. „Über neue Projekte wird ständig nachgedacht und gute Ideen sind immer willkommen. Aber auch Leute, die mit offenen Augen durch Ort, Wald und Flur gehen, geben oft gute Hinweise, wo noch Optimierungsmöglichkeiten bestehen. So kann jede(r) - ob aktiv oder mit Anregungen - Mitgestalter(in) des eigenen Wohnumfeldes werden.“
Auch in Corona-Zeiten halten die Immendorfer zusammen – natürlich mit dem gebotenen Abstand.
Die neue Helfergruppe: (v.l.) Thomas Neis, Torsten Krissel, Jörg Rosenbach und Markus Knopp.
