Allgemeine Berichte | 31.03.2023

Grundschulaktion in der Lehmener Würzlay

Gemeinsames Schneiden der Reben im Razejungewingert

Razejung Willi Unschuld unterstützt „Nachwuchswinzerinnen“ beim Rebenschnitt. Foto: Sonja Stefic

Lehmen.Die Lehmener Schülerinnen und -schüler des 3. Schuljahrs der Sankt Georg Grundschule trafen sich mit Mitgliedern des Vereins der Razejunge zum Schneiden der Reben in der Lehmener Würzlay. Das Projekt „Rund ums Jahr im Weinberg“ ist ein wesentlicher Kernpunkt der Kooperation Lehmer Razejunge mit der örtlichen Grundschule - ein Stück Generationenvertrag zwischen Jung und Alt.

Seit nunmehr 14 Jahren betreuen die Razejunge die Grundschülerinnen und -schüler bei der praktischen Arbeit im Weinberg. Die Besonderheiten unserer einzigartigen Kulturlandschaft der Terrassenmosel mit ihrer artenreichen Flora und Fauna sollen den Kindern und Jugendlichen nahegebracht werden.

Unkompliziert werden sie bei den gemeinsamen Aktionstagen herangeführt, Verantwortung für Natur und Umwelt zu übernehmen. Gleichzeitig soll das Wissen um die Vergangenheit unserer Region mit ihrer sich stark veränderten Arbeitswelt der jungen Generation vermittelt werden.

Als Auftakt des diesjährigen Wingertsjahres stand das „Schneiden der Reben“ im Razejungeweinberg an. Das fachgerechte Schneiden der Triebe erfordert Erfahrung und einiges handwerkliches Geschick. Da die Erfahrung des Schneidens bei den Grundschülerinnen und -schülern naturgemäß noch nicht so ausgeprägt sein konnte, standen acht Mitglieder der Lehmer Razejungen den Mädchen und Jungen des 3. Schuljahrs der Sankt Georg Grundschule mit ihrer Klassenlehrerin Doro Gemmel zur Seite.

Razejung Willi Unschuld führte zu Beginn der praktischen Arbeiten eine sachkundige Unterweisung des Schneidens durch. Kleine Gruppen wurden gebildet und dann ging es los. Der Umgang mit der Rebenschere sieht zwar einfach aus, bedarf aber einer gewissen Geschicklichkeit. Auch der fachkundige Blick, welche Rebenruten abzuschneiden sind und welche im laufenden Jahr die Trauben tragen sollen, muss geschult werden. Alle Schülerinnen und Schüler durften sich natürlich selbst an den Rebstöcken erproben. Sie waren eifrig bei der Sache, hatten viel Spaß und sparten auch nicht mit interessanten Fragen. Sie wollten schon genau wissen wie das „Handwerk“ richtig geht. Die Schülerinnen und -schüler zeigten, dass sie eine rasche Auffassungsgabe haben. Die Anweisungen wurden geschickt umgesetzt, Kniffs und Tipps der betreuenden Razejungen wurden schnell aufgenommen und das Schneiden ging zügig voran. Dieses Jahr wurden neben den Reben mit Einzelstockerziehung auch die Reben der Drahterziehungsanlage geschnitten. Die Schülerinnen und Schüler waren den ganzen Vormittag intensiv im Einsatz. Mit Freude und großem Interesse schauen die Grundschülerinnen und -schüler schon den nächsten praktischen Arbeitstagen im Razejungewingert in der Lehmener Würzlay entgegen.

Razejung Willi Unschuld unterstützt „Nachwuchswinzerinnen“ beim Rebenschnitt. Foto: Sonja Stefic

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