Verlängerung des Maifeldradwegs
Gesamte Strecke freigeschnitten
Im Frühjahr/Sommer soll der erste Spatenstich erfolgen – Ortstermin in Ochtendung
Ochtendung. Erste Schritte für die Verlängerung des Maifeldradweges von Ochtendung nach Bassenheim sind getan: Die gesamte auszubauende Strecke, rund 2,6 Kilometer über Ochtendunger und knapp 3,5 Kilometer über Bassenheimer Gebiet, wurde komplett freigeschnitten.
In Ochtendung müssen jetzt noch geschützte Kleinreptilien in bereits errichtete Ausweichquartiere umgesiedelt werden. Die sogenannte Vergrämung der Mauer- und Zauneidechsen erfolgt im April. Darüber informierten die Bürgermeister Maximilian Mumm (Verbandsgemeinde Maifeld) und Georg Hollmann (Verbandsgemeinde Weißenthurm) bei einem Ortstermin in Ochtendung. Dabei betonten beide, dass der Radweg nicht nur der Naherholung und touristischen Zwecken dienen, sondern auch Pendlern eine echte Alternative zur Straße bieten soll.
Der Maifeldradweg wird bis zur Kreisstraße 66 am ehemaligen Bahnübergang kurz vor dem Bahnhof Bassenheim ausgebaut und verlängert damit die circa 30 Kilometer von Mayen bis Polch und dann nach Münstermaifeld oder Ochtendung. Durch den Anschluss weiterer Strecken entstand ein zusätzliches verzweigtes Netz von zusammen über 70 Kilometern, auf denen geradelt werden kann. 59 Kilometer gut ausgeschilderte Radstrecken in der Verbandsgemeinde Weißenthurm werden mit dem Ausbau des Teilstücks ergänzt. Auch eine Verlängerung nach Koblenz ist langfristig nicht ausgeschlossen. Wenn die Reptilien umgesiedelt sind und das Land Rheinland-Pfalz seine Zuschüsse von 70 beziehungsweise 65 Prozent der zuwendungsfähigen Baukosten von insgesamt circa 3,6 Millionen Euro bewilligt hat, können die Bagger rollen. Mit einem ersten Spatenstich ist voraussichtlich noch im Frühjahr/Sommer zu rechnen. Pressemitteilung der
Verbandsgemeindeverwaltung
Maifeld
Der Weg für die Verlängerung ist frei.
Ortstermin in Ochtendung mit Thomas Przybylla, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Weißenthurm, Paul Esch (Verbandsgemeinde Maifeld), Ortsbürgermeisterin Rita Hirsch, Fachbereichsleiter Rolf Bleser, Bürgermeister Maximilian Mumm, Diplom-Biologin Andrea Herzberg, Bürgermeister Georg Hollmann, Planer Jürgen Dumont und Ingenieur Michael Faßbender (v.l.). Fotos: privat
