Aus der Not eine Tugend gemacht:
Geschäfte der Ahrweiler Niederhut locken Kunden in den Baustellenbereich
Ahrweiler. Selbsthilfe ist alles: die Anlieger der Baustelle in der Ahrweiler Niederhut machen aus der Not eine Tugend und setzen auf Eigeninitiative. Während Willi Siefke vom „Jägerhof“ seine Außengastronomie kurzerhand in die Schulhofstraße verlegt hat, grüßt am westlichen Ende der Baustelle ein liebevoll gestaltetes Schild die Besucher der Stadt: „Gehen Sie bitte weiter, die Geschäfte in der Baustelle freuen sich auf Ihren Besuch!“ Ein Schild das mehr gelesen wird als ein gut gemeintes Banner der Stadt mit der Auflistung aller Betriebe im Baustellenbereich am Straßenrand. Ideen muss man eben haben. Die Ahrweiler Geschäftsleute tragen die Baustelle mit Fassung, denn dass sie sein muss, steht für sie außer Frage. Und dass die Altstadt lebt, das bewies der Zustrom beim Ahrweiler Musiksommer. Den erhoffen sich auch die Verantwortlichen des Winzerfestes am ersten September-Wochenende. Weil dann aber immer noch in der Niederhut die Flutschäden behoben werden, kann diese natürlich nicht vom Festzug genutzt werden. Dafür gibt es eine Alternativstrecke. Nach der Aufstellung auf der Friedrichstraße nimmt der Festzug folgenden Verlauf: Ahrtor - Ahrhutstraße - Marktplatz – Altenbaustraße - Alveradisstraße - Obertor – Oberhutstraße - Marktplatz - Ahrhutstraße - Plätzerstraße - Friedrichstraße - Ahrhutstraße – Marktplatz mit Auflösung. GS
