Allgemeine Berichte | 17.08.2016

Sechste Kardener Stiftslesung führte in die Römerzeit

Geschichten rund um Intrigen und Mord

Claudia Magerl las aus ihrem dritten Roman „Caesarenblut“

Beigeordneter Jürgen Claßen begrüßte die Autorin im stilechten Gewand. TT

Treis-Karden. Geschichte und Geschichten aus dem antiken Rom bilden bei Claudia Magerl auch in ihrem dritten Roman „Caesarenblut“ das Sujet für einen Roman voller Intrigen, Affären, ja sogar Mord und Totschlag. Die Ex-Cochemerin, die jetzt mit ihrem Mann Peter im Tessin wohnt, war Hauptakteurin bei der sechsten Stiftslesung in Karden. Die früher als Journalistin an der Mosel tätige Schriftstellerin, lebte zeitweise in Uruguay und Ecuador. Die historischen Mauern des Stiftsmuseum boten im Schatten von St. Castor den passenden Rahmen für die Autorenlesung. Sogar die Organisatoren der Stiftslesungen waren dieses Mal in passender Robe im Einsatz, allen voran Beigeordneter Jürgen Claßen in einem schicken blauen Gewand. Stilecht, von zwei römischen Soldaten flankiert, betrat Claudia Magerl unter dem Beifall der Zuhörer das Stiftsmuseum. In historischen Gewändern gekleidet nahm die 53-Jährige vor dem Auditorium Platz, um nach der Begrüßung durch Jürgen Claßen eine kurze Einführung in ihren neusten Roman zu geben: „Der Prätorianertribun Cassius Chaerea spielt in „Caesarenblut“ die Hauptrolle. Als er in die kaiserliche Leibgarde von Caesar Tiberius berufen wird, scheinen sich all seine Träume zu erfüllen. Recht bald muss er allerdings erkennen, dass der Dienst bittere Opfer verlangt. Er findet Trost in der Freundschaft mit einem Enkel von Kaiser Tiberius, den er fortan beschützt und mit dem er sich anfreundet. Gemellus soll eigentlich die Nachfolge des Kaisers antreten, aber nach dem Tod des Tyrannen Tiberius kommt alles anders: Der Großneffe Gaius, genannt „Caligula“, gelangt an die Macht. Gemellus schwebt in höchster Gefahr …“

Claudia Magerl gelang es nach „Bruderschwur“ und „Feuertod“, mit Marcus Agrippa als antikem Helden, erneut, die Zuhörer mit dem dritten Roman „Caesarenblut“ in ihren Bann zu ziehen. Die Autorin versteht es immer wieder, historische Elemente mit fiktiven Figuren in eine lesenswerte Geschichte zu verweben, die spannend, authentisch und gleichzeitig gut recherchiert zum Lesen animiert.

TT

Beigeordneter Jürgen Claßen begrüßte die Autorin im stilechten Gewand. Foto: TT

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