16. Backesfest in Oedingen seit der Gründung des Backesvereins Oedingen im Jahr 2000
Geselliges Beisammensein und kulinarische Genüsse
Leckeres Brot, Zwiebelkuchen und süße Kuchen mundeten bestens
Oedingen. Traditionell hatte der Oedinger Backesverein um Vorsitzenden Clemens Weber am Samstag zum 16. Backesfest eingeladen und die Dorfbevölkerung ließ sich nicht lange bitten. Gegründet wurde der Backesverein um Vorsitzenden Klemens Weber im Jahr 2000 und seitdem gibt es die Backesfeste im Remagener Höhenort Oedingen. Ab dem späten Nachmittag herrschte wieder reger Betrieb rund um den Backes. Auch bei der 16. Auflage hatten die Frauen wieder leckere Schmankerl im großen Backes zubereitet, die bestens mundeten. Ob Zwiebelkuchen oder die süßen Kuchenvarianten, ob frisches Brot wie Körner-, Roggen- oder ein Weizenmischbrot mit Körnern aus dem Backes oder lecker zubereitete Brotschnitten mit Schmalz und anderen Belägen, im Backes standen die Gäste sogar Schlange, um die schmackhaften frischen Leckereien zu erstehen. Da war für jeden Geschmack etwas dabei. Einige Gäste kamen eigens, um sich eins der 65 leckeren Brote für zuhause zu sichern. Für die Gäste im knubbelig eng besetzen Festzelt gab es dazu natürlich Kaffee oder auch kalte Getränke und zum Zwiebelkuchen natürlich Federweißen. Ursprünglich wurde der Backes als Backhaus für die Oedinger Dorfbewohner erbaut. Mit Einzug von Elektrizität und Bäckereien verlor es im Laufe der Jahre seine ursprüngliche Bedeutung. Nach dem Abriss des alten Ofens nutzte man es zwischenzeitlich als Spritzenhaus, als Arrestzelle, als Umkleideraum für Sportler und als Sektbar. Im Zuge der Dorferneuerung entdeckte die Oedinger Bevölkerung wieder ihr Interesse an einer Neubelebung des Backes zu geselligen Zwecken und zur Erhaltung dieses historischen Bauwerks. In Eigenleistung richtete man es wieder her und baute einen neuen Steinbackofen. Nach Abschluss der umfangreichen Arbeiten fand die Einweihung im Jahr 2000 statt. Inzwischen umfasst die Mitgliederschar des Backesvereins rund 40 Familien. Rund 20 Mal pro Jahr wird im Backes herrliches Brot gebacken. Zudem wird der Döppekoche an Sankt Martin dort gebacken und für die Mitgliederschar gibt es auch ein internes kleines Fest.
Zum 10-jährigen Jubiläum wurde ein Sanitärneubau fertiggestellt und an das große Fest denken die Backesfans mit Freude zurück.
Bei Kaffee und leckerem Kuchen ließ es sich am Samstag unter dem Zeltdach prima feiern und die geselligen Stunden in der Dorfmitte vergingen wie im Fluge. Am Abend begeisterte die Rheinbacher Band „Play Off“ mit Livemusik. Bis in den späten Abend genossen die Backesfreunde mit ihren Gästen das urige und urgemütliche Backesfest. AB
