Rathausverein feierte gelungenes Sommerfest in Oberwinter
Geselligkeit und Geigenklang
Oberwinter. Drei Jahre ist es her, dass der Rathausverein Oberwinter sein Sommerfest gefeiert hat. Endlich fanden sich aus diesem Anlass wieder zahlreiche Besucher im Garten des alten Rathauses ein und nahmen an den schön eingedeckten Tischen Platz. So war es dem Vorsitzenden Hans Metternich eine sichtliche Freude, Mitglieder und Freunde bei dieser für den Verein so wichtigen Veranstaltung begrüßen zu können. Ein besonderer Gruß galt dabei der Ortsvorsteherin Angela Linden Berresheim und der Landtagsabgeordneten Susanne Müller. Bei Kaffee und Kuchen nahm das Fest langsam Fahrt auf, bevor es mit kühlen Getränken und Gutem vom Grill in einen unterhaltsamen Abend überging. Damit schlug dann die Stunde der beiden Grillmeister Heinz Wilms und Norbert Kessel, die alle Hände voll zu tun hatten. Doch richtete sich der Dank ebenso an diejenigen Vereinsmitglieder, die mit Kuchen- und Salatspenden immer wieder wesentlich zum kulinarischen Angebot und damit zum Erfolg des Festes beitragen.
Gartenkonzert
Ein Höhepunkt des Nachmittags war dann nicht nur aus Sicht des Vorsitzenden Metternich „sicherlich das Geigenkonzert von Max Pätzold und seiner Tochter Vera mit kleinen Ausschnitten aus klassischen Werken von Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi und Georg Simon Löhlein“. Die Besucher zeigten sich begeistert von der musikalischen Vater-Tochter-Darbietung und spendeten den Künstlern reichlich Applaus.
Seit Jahren richtet der Verein sein Augenmerk nicht allein darauf, die Ortsgeschichte zu erkunden und sie in ihrer geschichtlichen Schriftenreihe als auch in Ausstellungen der Öffentlichkeit vorzustellen. Sein Bestreben sieht der gemeinnützige Verein laut Satzung indes auch verwirklicht, „durch Sammlung und Archivierung von Dokumenten, Materialien und Gegenständen zur Oberwinterer Geschichte“. Schon manches materielle Kulturgut wurde vor dem Verlust gesichert, ist aufschlussreich für frühere Verhältnisse und macht diese etwa im Handwerk anschaulich.
So fanden die im Nebengebäude ausgestellte Schuster- und Küferwerkstatt sowie die Maschinen aus einer Schlosserei besondere Aufmerksamkeit. Dabei bestand zudem die von der Firma Schäfer kreierte Eingangstüre zum neuen Ausstellungsraum ihre Feuertaufe. Gleichfalls weckten die im Rathaussaal ausgestellten Bilder und die kleine Präsentation zum Heft 13 der Oberwinterer Geschichte(n) „Oberwinter in historischen Bildern“ das Interesse vieler Besucher. Zu Führungen und näheren Erläuterungen stand der Autor Hans Atzler selbstverständlich gerne zur Verfügung. Die Schrift kann in Lene‘s Café am Markt erworben werden. HG
Gut besucht war das nach drei Jahren wieder stattfindende Fest.. Foto: Rathausverein
