Allgemeine Berichte | 30.09.2016

Remagener Krankenhaus Maria Stern

Gesprächskreis für trauernde Angehörige

Remagen. Alle Trauernden, die den Tod eines Angehörigen im Remagener Krankenhaus erlebt haben, können an einem Gesprächskreis teilnehmen. Ebenso alle Menschen, deren Angehörige längere Zeit auf der Palliativstation betreut wurden und dann zu Hause verstorben sind. Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist schwer zu ertragen. Viele Menschen fühlen sich in dieser Zeit hilflos, zerrissen und allein gelassen.

Wer ist da, wenn ich meine Geschichte immer und immer wieder erzählen will? Wer versteht meine Gefühle? Wer hört mir einfach zu und hält meine Trauer und Tränen aus? Wo kann ich neue Kontakte knüpfen? Wer ermutigt mich, neue Wege zu versuchen?

Aufgabe der Mitarbeiter auf der Palliativstation ist es, neben der eigentlichen Betreuung der Patienten und deren Angehörigen auch Hilfe für Trauernde anzubieten. Cornelia Klein-Orth und Martina Steffens, zwei erfahrene Mitarbeiterinnen der Palliativstation, bieten diese Hilfe für trauernde Angehörige an und empfangen die Teilnehmer in der Eingangshalle der Remagener Klinik.

In dem geschützten Raum des Gesprächskreises besteht die Möglichkeit, die Einsamkeit in der Trauer abzubauen und sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Diese Treffen finden regelmäßig jeden zweiten Mittwoch im Monat von 15.30 bis etwa 17 in der vierten Etage auf der Station 4B statt. Aus organisatorischen Gründen bitten Orth und Steffens um vorherige Anmeldung auf der Palliativstation unter Telefon (0 26 42) 2 83 74 von 12 bis 16 Uhr. Der nächste Termin ist am Mittwoch, 9. November.

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