Allgemeine Berichte | 18.12.2017

„Willkommen in der Region“: Kocherfahrung mit Tina Gilles

Gesund ernähren – gemeinsam wieder selbstständig werden

v.l.n.r. Teilnehmerin Pervane Ahmedow, Köchin Tina Gilles und Projektkoordinatorin Habibe Aydin. -PS-

Bendorf. Das Projekt „WIR - Willkommen in der Region“ wird initiiert vom Verein „Arc-En-Ciel Sport und Kulturverein Mainz e.V. Die Frontpersonen dort sind Rifki Polat und Fatma Sönmez-Polat, die in Bendorf immer noch bestens für ihr Engagement für Kultur und Jugend bekannt ist, bevor sie mit ihrem Mann nach Mainz zog. Der Verein setzt sich landesweit für die Teilhabe von geflüchteten Menschen im Alltag ein und unterstützt sie in vielen Lebensbereichen. Hierzu zählen insbesondere Sport und kulturelle Angebote, die die Integration in diesen Zielgruppen unterstützen soll. Das „Projekt WIR“ richtet sich gezielt an Frauen mit Flucht-Erfahrung und wird in Bendorf koordiniert von Habibe Aydin. Ziel ist es, gemeinsame Freizeitangebote wahrzunehmen, um die Selbstbestimmung und Verselbstständigung dieser Frauen (wieder) zu ermöglichen. Viele Aktivitäten wie Sport und Ausflüge oder auch Informationsabende rund um Bildung und Politik wurden bereits durchgeführt. In Bendorf ist „Familie sayn“ Kooperationspartner des Projekts und Dr. Ute Stuhlträger-Fatehpour unterstützt diese Netzwerkarbeit in Bendorf. Durch den jüngsten aktiven Abend im Pfarrheim wurde ein Kennenlernen ermöglicht und es wurde gemeinsam gekocht. Tina Gilles unterstützte den Kochabend als erfahrene Köchin, die seit über zwanzig Jahren als Caterer in Bendorf unterwegs ist. Mit ihr hatte die Gruppe eine engagierte Köchin gewonnen, die Hähnchenbrust mit Gemüse und Kartoffeln, dazu Kräuterquark zubereitet hat. Neben dem gemeinsamen Kochen sollen heute auch Gespräche und Tipps rund um die gesunde Ernährung stattfinden. Das Thema „Gesundes Kochen“ stand bei dem „WIR“-Kochkurs im Vordergrund, ebenso, die Teilnehmerinnen für eine gesunde Ernährung zu sensibilisieren. -PS-

v.l.n.r. Teilnehmerin Pervane Ahmedow, Köchin Tina Gilles und Projektkoordinatorin Habibe Aydin. Foto: -PS-

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