Allgemeine Berichte | 09.09.2019

Buch- und Kunsthandlung präsentierte im Rahmen des zweiten Gesundheitstages in Maria Laach ein vielfältiges Angebot

Gesundheit für Körper und Geist

Viele Aussteller informierten an Informationsständen mit Beratungsangeboten und praktischen Vorführungen

Dr. med. Jürgen Birmanns von der Gesellschaft für Gesundheitsberatung in Lahnstein beantwortete im Laacher Forum im Rahmen seines Vortrags: „Ärztlicher Rat aus ganzheitlicher Sicht - eine offene Sprechstunde“ die Fragen zahlreicher Zuhörer.Fotos: FRE

Maria Laach. Nach dem erfolgreichen ersten Laacher Gesundheitstag im vergangenen Jahr präsentierte die Buch- und Kunsthandlung Maria Laach am vergangenen Wochenende unter dem Motto: „Gesundheit für Körper und Geist“ erneut ein umfangreiches Angebot. Nach der Auftaktveranstaltung mit Nicole Staudinger, die am Freitagabend ihr Buch „Ich nehm´ schon zu, wenn andere essen“ vorstellte und mit viel Witz und Selbstironie erzählte, wie ihr nach jahrzehntelangen Diät-Niederlagen endlich das Abnehmen gelang, standen am Samstag zahlreiche Aussteller den Besuchern an Informationsständen mit Beratungsangeboten und praktischen Vorführungen zur Verfügung. Ob spirituelle Impulse, Anregungen für eine vitalstoffreiche Ernährung, Tai Chi, Yoga, Naturkosmetik, Reiki, Kunsttherapie oder Erlebniswanderungen mit zwei von Catrin Drogi und Michael Schneider aus Alflen geführten Alpacas - der zweite ganzheitliche Gesundheitstag hatte einiges zu bieten.

Dr. med. Max Otto Bruker

Dr. med. Jürgen Birmanns beantwortete im Laacher Forum im Rahmen seines Vortrags: „Ärztlicher Rat aus ganzheitlicher Sicht - eine offene Sprechstunde“ die Fragen zahlreicher Zuhörer. „Durch seine unermüdliche Aufklärungsarbeit hat der Ganzheitsarzt Dr. med. Max Otto Bruker die ursächliche Heilbehandlung ernährungsbedingter Zivilisationskrankheiten bis ins 3. Jahrtausend gerettet“, so Dr. Birmanns der sich als Dr. Brukers Nachfolger verpflichtet fühlt, das Wissen um die wahren Krankheitsursachen in die Zukunft zu tragen. Mit einem Zitat von Pfarrer Kneipp brachte er seine Botschaft auf den Punkt: „Wenn die Menschen halb so viel Sorgfalt darauf verwenden würden, gesund zu bleiben und verständig zu leben, wie sie heute darauf verwenden, um krank zu werden - die Hälfte der Krankheiten bliebe ihnen erspart.“ Dr. med. Max Otto Bruker (1909 - 2009) war erfolgreicher Arzt für Innere Medizin, Ernährungspionier und langjähriger Leiter biologischer Krankenhäuser. 1978 gründete er die Gesellschaft für Gesundheitsberatung (GGB e. V.). Gemeinsam mit Ilse Gutjahr schuf er 1989 die gemeinnützige Dr.-Max-Otto-Bruker-Stiftung und errichtete 1994 das Dr.-Max-Bruker-Haus, das Zentrum für Gesundheit und ganzheitliche Lebensweise auf der Lahnhöhe. Vertreten war die GGB e. V. u. a. mit einem Infostand über vitalstoffreiche Vollwerternährung. Außerdem informierten die fachkundigen Mitarbeiterinnen über die mitunter fatale Wirkung von Fabrikzucker auf den menschlichen Körper. So erfuhren die Besucher, wie man ohne Fabrikzucker, sondern lediglich mit weicher Butter, Haselnussmus, Honig und Kakao eine leckere Nussnugatcreme zubereiten kann oder Quittenmarmelade aus Quitten, Wasser, Honig, Zitronensaft, Reismehl und mit je einer Prise Zimt oder frischem Ingwer.

Klangschalenmeditation

Selbstverständlich war auch der Leiter des Obstgartens, Johannes Nickenich mit frischen Äpfeln aus ökologischem Anbau vertreten. Besonders interessiert zeigten die Besucher sich ebenfalls an der Entspannung durch Klangschalenmeditation mit Sabine Papirny-Baumgarten aus Gönnersdorf sowie an der Hypnosekunst von Sabine Willach aus Münstermaifeld, die ihre Hilfe bei Belastungen durch Stress, Konzentrationsschwierigkeiten sowie Lern- und Prüfungsblockaden anbot. Auch die von Joachim Müller (MBSR-Lehrer, Wegbegleiter und Coach) vorgestellten Therapieformen, wie zum Beispiel ein Wander- und Achtsamkeitswochenende oder ein MBSR-Kurs (MBSR = Mindfulness basierte Stress-Reduction) waren sehr gefragt. Auch die Seele kam zu ihrem Recht. So fanden zahlreiche Besucher sich in der Johanneskapelle ein, wo Altabt Benedikt Müntnich in einer Meditation spirituelle Impulse für ein gutes Leben gab.

Matthias Wilken, Leiter der Buch- und Kunsthandlung brachte im Gespräch mit Blick aktuell die Motivation für das Angebot eines Gesundheitstages in Maria Laach mit den Worten auf den Punkt: Als Anbieter des Gesundheitstages mit dem Kloster im Hintergrund können wir aufzeigen, dass Ganzheitlichkeit zu einem guten Leben gehört. Dazu zählen auch der Glaube und die Religion. Maria Laach hat eine ganz natürliche Kompetenz. Es ist ein Ort, der gutes Leben in seiner vielfältigen Form unterstreicht.

FRE

Dass Naturkosmetik nicht teuer sein muss, bewies Imke Effertz aus Mendig an ihrem „Ringana“-Stand.

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Das QiGong Center aus Urbar stellte Übungen für Körper, Geist und Seele vor.

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Meditative Erlebniswanderungen und Tiergestützte Begleitung mit Alpakas boten Catrin Drogi und Michael Schneider aus Alflen an.

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Die fachkundigen Mitarbeiterinnen der GGB e. V. informierten über die mitunter fatale Wirkung von Fabrikzucker auf den menschlichen Körper.

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Meditative Erlebniswanderungen und Tiergestützte Begleitung mit Alpakas boten Catrin Drogi und Michael Schneider aus Alflen an.

Meditative Erlebniswanderungen und Tiergestützte Begleitung mit Alpakas boten Catrin Drogi und Michael Schneider aus Alflen an.

Meditative Erlebniswanderungen und Tiergestützte Begleitung mit Alpakas boten Catrin Drogi und Michael Schneider aus Alflen an.

Meditative Erlebniswanderungen und Tiergestützte Begleitung mit Alpakas boten Catrin Drogi und Michael Schneider aus Alflen an.

Dr. med. Jürgen Birmanns von der Gesellschaft für Gesundheitsberatung in Lahnstein beantwortete im Laacher Forum im Rahmen seines Vortrags: „Ärztlicher Rat aus ganzheitlicher Sicht - eine offene Sprechstunde“ die Fragen zahlreicher Zuhörer.Fotos: FRE

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