Allgemeine Berichte | 11.02.2026

„Gesundheit muss Priorität haben“

Kreis Ahrweiler. Die politischen Verantwortlichen im Land, müssen jetzt Farbe bekennen, wenn es um den Erhalt der Gesundheitsprävention und der Gesundheitsversorgung geht. Der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion des Bezirks Koblenz-Montabaur, Detlef Odenkirchen dazu: „Die Regierung in Rheinland-Pfalz, hier im Besonderen, der amtierende Gesundheitsminister nehmen sich aus der Verantwortung. Die Krankenhausdebatte, muss jetzt zum Wohle der Bevölkerung bewendet werden. Die bisherigen Schließungen der Krankenhaus-Standorte Remagen, Adenau und Burgbrohl sind das Ergebnis einer schlechten Gesundheitspolitik. Dass muss jetzt ein Ende haben“, fordert Odenkirchen. Bei allem Wohlwollen, dass die Krankenversorgung, besonders hier die Krankenhäuser, wie Unternehmen bewertet werden und nach Qualifikationsschwerpunkten spezialisiert, ihre Aufgaben nach betriebswirtschaftlichen Grundlagen ihren Alltag wahrnehmen sollen, so sind sie auch an erster Stelle, Erstversorger in Notsituationen. Hier ist die Erwartung der Bevölkerung, völlig zurecht, dass der Betroffene, der Akuterkrankte, schnelle Hilfe in der Not erhält. Politik muss jetzt die Rahmenbedingungen klar und deutlich definieren, indem sie den Krankenhäusern eine finanzielle Grundausstattung als Basis dauerhaft zur Verfügung stellt, um eine Notversorgung sicherzustellen. „Wir müssen jetzt leider, spätestens seit der Zeitenwende auch vom Regelfall in den Modus Krisensituationen mitdenken. Es ist einfach verantwortungslos, wenn Politik von Naturkatastrophen oder gar einer möglichen Kriegssituation spricht, zeitgleich aufrüstet, ohne die Versorgung in einem solchen Schreckensszenario mitzudenken“, ärgert sich Odenkirchen. Wir wissen also, sollten wir in kriegsähnliche Situationen kommen und viele Verletzte zu beklagen haben, werden wir derzeit keine ausreichende Versorgung im Land haben. Jedenfalls nicht, indem wir intakte Krankenhäuser im Land schließen. Das empfinden wir für die Bevölkerung als unerträglich. Wie wollen wir das den Bürgern klarmachen, die für unser Land einstehen werden und möglicherweise selbst zu Betroffenen werden. Haben wir die Szenarien von Corona vergessen, als die Krankenhäuser überfüllt waren? Als Pflege und medizinisches Personal überall händeringend Wir halten die Forderung, einen Landesfonds für Krankenhäuser von jeweils 150 Millionen Euro für die kommenden Jahre, für richtig und mehr als geboten. Damit können diese Kliniken, ihre Standards modernisieren und somit einer modernen als auch nach neuesten Vorgaben einer fortschrittlichen zukunftsausgerichteten Medizin folgen. In den letzten Jahrzehnten, hat die Welt bis heute, Deutschland für ihren medizinischen Fortschritt bewundert. Wir hatten hier eine Vorreiterrolle. Menschen kamen aus aller Welt zu uns, weil wir die besten Heilmethoden hatten und haben. Dieses Pfund dürfen wir nicht so ohne Weiteres Preis geben.

Pressemitteilung

MIT Bezirk Koblenz-Montabaur

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