Allgemeine Berichte | 28.11.2018

Konzert in der Ehemaligen Synagoge Bruttig

Glanzvoller Liederabend begeisterte die Zuhörer

Colin Hills und seine Ehefrau Margaret.Privat

Bruttig. Jüngst fand in der Ehemaligen Synagoge von Bruttig ein klassischer Liederabend statt, bei dem der Tenor Colin Hills und seine Ehefrau Margaret (Piano) die Zuhörer im ausverkauften Haus begeisterten. Das Künstler-Ehepaar aus England kann auf eine langjährige erfolgreiche musikalische Tätigkeit im Ausland und zuletzt in Deutschland (Bayreuth, Stuttgarter Oper) zurückblicken, er als Opernsänger und freischaffender Tenor-Solist, sie als gefragte Konzertpianistin und Musikpädagogin. Beide bereichern nun als Bremmer Neubürger das musikalische Leben der Region.

Das Konzert begann mit je drei Liedern von Franz Schubert und Robert Schumann und die beiden Künstler trafen mit ihren leisen und zarten Tönen ganz wunderbar den romantischen Charakter dieser Lieder. Ganz anders dann der kontrastreiche und farbenfrohe Zyklus „Zigeunermelodien“, Op.55 von Antonin Dvorak, der den ersten Teil des Liederabends abschloss. Im zweiten Teil folgten drei Liebeslieder der Neapolitanischen Volksmusik von Stefano Donaudy, Paolo Tosti und Leoncavallo, die im klangvollen Italienisch vorgetragen wurden. Mit den Highlights „Ein Lied geht um die Welt“ und „Dein ist mein ganzes Herz“ gelang es Colin Hills, sein Publikum vollends zu begeistern.

Die Zuhörer waren sich einig: Colin Hills verfügt über eine sehr klare, modulationsfähige und ausdrucksstarke Tenorstimme, die mit Leichtigkeit die höchsten Töne erreicht. Viel Lob fand aber auch seine Ehefrau Margaret Hills mit ihrem präzisen, sehr einfühlsamen und temperamentvollen Klavierspiel. Insgesamt ein Liederabend der Extraklasse, der den Zuhörern noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Colin Hills und seine Ehefrau Margaret.Foto: Privat

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