Die Jugend der „rad kirche“ im Dekanat Cochem war auf Tour
Glaube kommt vom Hören
Cochem. Die Jugend der „rad kirche“ im Dekanat Cochem ließ sich bei ihrer Tour im September auf Begegnungen ein. „Wovon lebt der Mensch?“, lautete die Impulsfrage beim Start in Cochem-Sehl. Veronika Rass, Pastoralreferentin im Dekanat Cochem, erinnerte an das Wort Luthers: „Und wenn ich wüsste, dass die Welt heute untergehen würde, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“
In Karden an der Georgskirche beantwortete Maik Sommer, Jugendpastor der evangelischen Kirchengemeinde Cochem, die Frage und lud dazu ein, den ersten Psalm zu hören. „Wohl dem, der … hat Lust am Gesetz des Herrn und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht! Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl.“
Zeit und Aufmerksamkeit wurde in der interkonfessionellen und interreligiösen Begegnung geteilt, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Glauben feststellte. Während ein junger orthodoxer Christ das Hören in der Stille durch ein Herzensgebet pflegt, ist ein junger Muslim angehalten, eine Sure des Korans zu meditieren.
„Ein gutes Wort ist wie ein Baum, dessen Wurzeln fest ist und dessen Zweige in den Himmel reichen.“
Rüdiger Lancelle, evangelische Kirchengemeinde, bringt Wissenswertes und Amüsantes über den Kirchenbau zu Gehör. Am Ufer der Mosel „gepflanzt“ wurde die evangelische Kirche Cochem im Jahr 1893. Hier wirkt die Verkündigung des Wortes Gottes bis heute nachhaltig. Die Köpfe von vier Persönlichkeiten der Reformation in den Fenstern der Kirche zeigen den Status der evangelischen Kirche Cochem als unierte Kirche. An der Kirche, die ehemals als Pferdestall diente, lehnten heute die Fahrräder der „rad kirche“.
Die erfahrene Stille bei der Radtour durch die herbstlich anmutende Kulturlandschaft hoch in der Eifel bei den Windhäuserhöfen, Möntenich, Roes, Burg Pyrmont, Pillig und Münstermaifeld ließ Staunen über den Reichtum an Lebensmitteln, die die fruchtbare Erde schenkt. Zurück an der Mosel durch das Schrumpfbachtal waren die Erläuterungen von Karl-Josef Hasdenteufel zu hören, dessen Familie seit mehr als 180 Jahren im Alten Pfarrhaus in Hatzenport eine achtsame und verantwortungsvolle Verarbeitung von Lebensmitteln, wie die nachhaltige Verarbeitung von Äpfeln der Streuobstwiesen von Eifel und Hunsrück zu Apfelwein pflegt. Die Weitergabe der Tradition an die Generation der Enkel ist selbstverständlich.
Bei einer gemeinsamen Einkehr ins „Paradies“ in Hatzenport genossen die Teilnehmenden bei einer zünftigen Mahlzeit die Gespräche von Tisch zu Tisch mit Feriengästen an der Mosel. Mit der Bahn ging es zurück nach Cochem.
„Rad Kirche“ beschließt mit einer „Herz-Route“ rund um Zell Mosel am Samstag, 14. Oktober die Saison und startet um 10 Uhr im Bullay am Umweltbahnhof. Mehr Informationen bei Pastoralreferentin Veronika Rass, Tel. (01 51) 12 23 71 15, Mail: veronika.rass@bistum-trier.de.
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