Allgemeine Berichte | 12.05.2025

Friedensläuten „EUROPE RINGS FOR PEACE“ auf der Friedenswiese bei Büchel

Glocken erklingen für ein vereintes Europa

V.re. Veronika Raß, Pastoralreferentin im pastoralen Raum Cochem-Zell - Ingo Köhler, Prädikant Evang. Kirchengemeinde Cochem - Gudrun Bonk, IPPNW - Werner Schwarz, AFG Trier - Thomas Gerhards, pax christi e.V. Bistum Trier, Neef - Ursula Bremm-Gerhards, Neef - Almut Breit, Trier-Ehrang - Gertrud Casel, Trier-Ehrang. Foto: Pastoraler Raum Cochem-Zell

Büchel. Zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs fand am 9. Mai um 18:00 Uhr ein europaweites Friedensläuten statt. An der Initiative EUROPE RINGS FOR PEACE beteiligte sich pax Christi e.V. im Bistum Trier mit europaweit zahlreichen Kirchen und weiteren Akteuren als Zeichen für ein friedliches Europa.

Das Motto lautet: „Ein Zeichen. Ohne Worte. Jeder versteht es. Jeder hört es. Ein Klang. Ein Friedensläuten. Jede Glocke zählt.“ Es gab mehr als hundert Anmeldungen, darunter aus Norwegen, Finnland, den Niederlanden, Spanien, der Ukraine und Österreich und aus Deutschland. Start war in Deutschland in der diesjähriger europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz. Kirchen waren aufgerufen, ein Friedensgebet mit dem Läuten zu verbinden.

Gertrud Casel, ehemals Geschäftsführerin der bischöflichen Kommission Jusitia et Pax in Deutschland, gestaltete mit Almut Breit gemäß dem Motto ein Friedensgebet auf Einladung von pax Christi und dem Internationalen Versöhnungsbund „Ein Zeichen. Ohne Worte. Jeder versteht es. Jeder hört es. Ein Klang. Ein Friedensläuten. Jede Glocke zählt.“

„Wir stehen auf für ein Leben in Freiheit und Gerechtigkeit und wollen der Stimme vertrauen, die von Frieden spricht.“ so Gertrud Casel. Sie erinnerte daran, dass auch dem neugewählten Papst Leo XIV am heutigen Tag ein Glockenläuten in den Pfarreien gilt. Thomas Gerhards, pax christi, Neef in der Pfarrei Zeller Hamm, schlägt die Friedensglocke, die ein Moselwinzer gestiftet hat. Die Glocke stammt aus derselben Glockengiesserei in Bochum, in der die Friedensglocke der Friedenskirche in Hiroshima gegossen wurde. Jahrgang 1954.

Früher hatten Glocken die Funktion, Nachrichten zu senden: Sie waren Zeitansage, kündeten wichtige Ereignisse wie Markt oder Gericht an, warnten bei Feuer und anderen Gefahren. Sie wurden in Friedenszeiten gegossen, in Kriegen eingeschmolzen und läuten heute wieder als Zeichen des Friedens.

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V.re. Veronika Raß, Pastoralreferentin im pastoralen Raum Cochem-Zell - Ingo Köhler, Prädikant Evang. Kirchengemeinde Cochem - Gudrun Bonk, IPPNW - Werner Schwarz, AFG Trier - Thomas Gerhards, pax christi e.V. Bistum Trier, Neef - Ursula Bremm-Gerhards, Neef - Almut Breit, Trier-Ehrang - Gertrud Casel, Trier-Ehrang. Foto: Pastoraler Raum Cochem-Zell

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