Gönnersdorfer Kirmes 2025: Musik, Fahrgeschäfte und gute Laune
Gönnersdorf. Am Samstag, 2. August um 18.00 Uhr ertönten in Gönnersdorf Böllerschüsse. Damit wurden die rund 650 Einwohner in die Ortsmitte gerufen, denn offiziell begann die Kirmes an diesem Abend mit dem Fassanstich, zu dem auch Marcel Caspers, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Breisig, erschien.
Bereits am Freitag war der Bierbrunnen eröffnet worden und der Zuspruch am Abend sei gut gewesen, berichtete Dennis Schütz, 1. Vorsitzender der Stadtsoldaten Gönnersdorf e.V. , mittlerweile ganz entspannt. Die Kirmes werde immer gut von den Gönnersdorfern und den Einwohnern der umliegenden Orte angenommen. Am Mittwoch sei es noch hektisch geworden, erzählte er weiter. Denn da habe es eine kurzfristige Absage der Schausteller gegeben. Nach rund 60 Telefonaten und einem Hilferuf über Facebook sei es aber gelungen, noch rechtzeitig für Ersatz zu sorgen. So konnten sich die Besucher u.a. über Dosenwerfen und Entenangeln, ein kleines Kettenkarussell und Bull-Riding freuen. Dennis Schütz war nicht nur dankbar für die Schausteller, die so kurzfristig in die Bresche gesprungen sind, sondern sein Dank galt auch allen anderen, die bei der Vorbereitung, Aufbau und dem Ausschank am Getränkestand mithalfen.
Die Reden zur offiziellen Eröffnung der Kirmes waren rekordverdächtig kurz: „Danke für’s Kommen, Danke für’s Vorbereiten! Auf eine schöne Kirmes!“ Und dann prosteten sich Caspers, Krzysztof Wrobel, Bürgermeister Gönnersdorf, und die Vertreter der Stadtsoldaten zu. Unterdessen kamen auch immer mehr Gönnersdorfer auf den Platz, denn auf der Bühne bauten schon die „Wömbe Jonge“ ihre Technik auf. Ab 20 Uhr sollten sie für die nötige gute Laune sorgen, sodass die Party schätzungsweise bis zum frühen Morgen andauerte.
Nach einer womöglich kurzen Nacht, weckte Heinz-Werner Marx von der St. Hubertus-Schützengesellschaft die Gönnersdorfer mit Böllerschüssen. Die Böllerschüsse jeweils um sechs Uhr morgens und um sechs Uhr am Abend gehören seit Langem zur Kirmestradition. Die Kirmes sei aus der Kirchweih entstanden, hieß es am Rande der offiziellen Eröffnung. Die Geschichte der Pfarrkirche St-Stephanus reicht bis in das 13. Jahrhundert zurück.
Mit Heiliger Messe, Festumzug der St- Hubertus-Schützen, Frühschoppen, Platzkonzert und Kirmesolympiade fand die Kirmes am Sonntag ihre Fortsetzung. Am Montag klang die Kirmes mit Frühshoppen und der Party-Band „California“ aus.
KS
Fahrgeschäfte und Gewinnbuden zogen Interessierte an.
Bull-Riding gehörte zum Kirmesangebot in Gönnersdorf.
Bevor die Party stieg, war Gelegenheit für Gespräche im Bierzelt.
