Der etwas andere ökumenische Gottesdienst aus Hammerstein/Bad Hönningen/Rheinbrohl
Gospel-Projektchor konnte Zuhörer mitreißen
Neu anfangen - zum Beispiel in anderen Räumlichkeiten - kam bestens an
Bad Hönningen/Rheinbrohl. Eigentlich sollte der „etwas andere ökumenische Gottesdienst“ der evangelischen und der katholischen Kirche im „Labyrinth“ im Kurpark, hinter der evangelischen Kirche Bad Hönningen stattfinden. „Neue Wege“ wollte man gehen – und hat dies auf hervorragende Weise umgesetzt. Zwar hatte wegen des anhaltenden Regens der Gottesdienst dann doch nach innen verlegt werden müssen, aber der Ökumene-Ausschuss hat im Nu eine wunderbare Atmosphäre an großen Tischen (statt Reihen hintereinander) geschaffen, die einen „anderen“ Gottesdienst möglich machte. Sie ließen einen jeden „den Koffer des Glaubens“ packen. Dabei kam man mit seinen Tischnachbarn ins Gespräch und nahm aktiv am Gottesdienst und den Glaubensfragen teil.
Neu anfangen mit dem Singen: Unter diesem Motto kam auch ein „Gospel-Proketchor“ zusammen, der die eingeübten Lieder (keineswegs anfängergleich, aber dennoch neu) zum besten gab. Fast um die Hälfte durch Krankheit dezimiert, konnten die „übrigen“ Sänger die Gottesdienstbesucher dennoch bravourös mitreißen.
Das von Pater Magnus Ifedikwa gesegnete Brot wurde untereinander geteilt, genossen und mit einem Gespräch verbunden. Wünsche nach mehr Lebendigkeit, Jugendgottesdiensten (von Jugendlichen gestaltet), viel (fröhlicher) Musik und Toleranz gegenüber seinem Nächsten wurden geäußert. Die Teilnehmer sprudelten über vor Ideen, bevor man im gemeinsamen Gebet zur Stille kam. Mit dabei waren Christen, Muslime, Kritiker, Kinder wie betagte Personen – eine bunte Mischung wie sie schöner an diesem Gottesdienst nicht hätte sein können.
