Tag der Diakonin plus am 6. Mai in Koblenz
„Gott diskriminiert nicht“
Koblenz. Die Einführung des Diakonats der Frau ist seit Jahren ein wichtiges Anliegen des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB), der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), des Netzwerks Diakonat der Frau sowie vieler Katholikinnen weltweit und hier vor Ort.
Alljährlich findet der Tag der Diakonin statt, mit einer bundesweit zentralen Veranstaltung sowie Zusammenkünften und Gottesdiensten an vielen Orten, auch in Koblenz.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zum Gottesdienst am 6. Mai um 18 Uhr in die Citykirche (Jesuitenplatz).
Im Anschluss besteht Gelegenheit zu Austausch und Begegnung beim gemütlichen Miteinander.
Die Veranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gott diskriminiert nicht“. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für eine geschlechtergerechte Kirche und treten für die Öffnung aller Dienste und Ämter für alle Menschen ein – unabhängig vom Geschlecht. Im Blick sind die Zurücksetzung, Ausgrenzung und Ungerechtigkeit, die Frauen erfahren, wenn ihre Berufungen zu einem Geistlichen Amt von der Kirche nicht anerkannt werden. Berufene Frauen sprechen über ihre Erfahrungen und ihre Motivation, dennoch engagiert zu bleiben. Inspiriert ist das Motto von der Initiative #meingottdiskriminiertnicht.
Der Koblenzer „Tag der Diakonin“ steht unter der Schirmherrschaft der Caritasdirektorin Frau Victoria Müller-Ensel. Getragen wird die Veranstaltung vom Katholischen Deutschen Frauenbund Zweigverein Koblenz e.V. (KDFB), Gruppen der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), dem Netzwerk Diakonat der Frau, dem Pastoralen Raum Koblenz, der Hildegard-von-Bingen-Schule, SOLWODI und dem Caritasverband Koblenz.
Alle stellen sich hinter das Anliegen, Diskriminierungen in der Kirche zu beenden und den Zugang zur Weiheämtern allen geeigneten Personen zu öffnen.
Pressemitteilung SOLWODI Deutschland e.V.