Pfarreiengemeinschaft Breisiger Land
Gottesdienste in Zeiten von Corona
Bad Breisig. Corona bestimmt zur Zeit unser Leben und zwingt uns Beschränkungen auf.
Doch nach Wochen des Verbots gibt es jetzt wieder die Möglichkeit, Gottesdienste gemeinsam zu feiern – wenn auch unter strengen Auflagen. Das Bistum Trier hat hierfür ein Schutzkonzept erstellt, das in der noch immer bestehenden Corona-Krise so vielen Gläubigen wie möglich erlauben soll, zur Feier eines Gottesdienstes zusammen zu kommen. Um alle Anwesenden zu schützen, muss die Zahl der Gottesdienstteilnehmer abhängig von der Größe des Kirchenraumes begrenzt werden.
Dies bedeutet, dass an den Gottesdiensten in St. Johannes, Brohl, 37 Gläubige teilnehmen können, in St. Lambertus, Niederlützingen, 34, in St. Remaclus, Waldorf, 27, in St. Stephanus, Gönnersdorf, 12, in St. Viktor, Oberbreisig, 24 und in Maria Himmelfahrt, Niederbreisig, 49.
Auch wenn niemand weggeschickt werden soll, dürfen diese Zahlen nicht überschritten werden. Wer an einem Gottesdienst teilnehmen möchte, muss sich im Pfarrbüro, Tel. (0 26 33) 94 22 zu den üblichen Bürozeiten, anmelden. Nur wer mit Namen und Anschrift in eine Liste aufgenommen wurde, kann in die Kirche eingelassen werden und am Gottesdienst teilnehmen. Diese Liste muss – unter genauer Beachtung aller datenschutzrechtlichen Vorschriften – für drei Wochen aufbewahrt werden, um eventuelle Infektionen nachverfolgen zu können. Danach wird die Liste vernichtet. Sollte es erforderlich sein, können und müssen die Daten auch an staatliche Behörden weitergegeben werden. Jede/r Gottesdiensteilnehmer/in muss während des gesamten Aufenthaltes in der Kirche eine Nasen-Mund-Schutzmaske tragen. Leider kann kein Gotteslob zur Verfügung gestellt werden.
Teilnehmer werden daher gebeten, ihr eigenes Gotteslob mitzubringen. Vor der Kirche werden die Teilnehmer von einem Empfangsteam begrüßt. Dieses wird den Platz anweisen, bei der Handdesinfektion behilflich sein und alle Fragen beantworten.
Die Pfarreingemeinschaft bittet um Verständnis, wenn nicht immer alles reibungslos funktioniert und bittet, frühzeitig zum Gottesdienst zu kommen und Abstand zu halten. Die Gefahr einer Ansteckung ist nach wie vor groß, deshalb müssen alle vorsichtig sein. Jede/r ist im Gottesdienst willkommen, doch wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte bitte genau abwägen. Daher sind nach wie vor – von bischöflicher Seite - alle Gläubigen von der Sonntagspflicht befreit. Vorerst nehmen die Feier der sonntäglichen Eucharistie wieder auf. Wortgottesdienste am Sonntag werden z. Zt. noch nicht gefeiert. Auch die Feier von Taufen; Trauungen, Erstkommunionfeiern, Firmungen, Sterbeämtern, Werktagsgottesdiensten und div. Andachten werden noch nicht wieder aufgenommen. Die Kirchen sind nach wie vor täglich offen – für ein persönliches Gebet, ein Zwiegespräch mit Gott, für ein „Einfach nur da sein“, der Stille Lauschen, oder um eine Kerze anzuzünden.
Wer nicht kommen kann, der kann zu Hause den Gottesdienst via Fernsehen, Internet, oder Radio mitfeiern.
