Allgemeine Berichte | 21.11.2019

Arbeitskreis Heimat und Tourismus Engers lädt ein

Grauer Turm wird angestrahlt

Offizielle Eröffnung am 26. November

Engers. Das zweitälteste Gebäude in Engers wird ins rechte Licht gerückt. Der Arbeitskreis Heimat und Tourismus Engers lädt ein zu einer kleinen Feierstunde am Grauen Turm in den Engerser Rheinanlagen. Dieser ehemalige Zollturm, den Graf Wilhelm I. zu Wied errichtete, als er von Kaiser Karl IV. für sein Engers 1357 die Stadtrechte erhielt, sollte als erster Wehrturm der Stadtmauer ihn und die Engerser Bevölkerung vor Angriffen und Plünderungen schützen. Er selbst hatte vor, im hochwasserfreien Engers seine Burg zu errichten, und hier seinen Wohnsitz zu nehmen. Doch dazu kam es nicht, denn nach einer Fehde mit dem damaligen Trierer Kurfürsten Kuno von Falkenstein musste er Engers an den Erzbischof abtreten, der dann selbst die Zolleinnahmen in seinen Säckel steckte.

Als 2007 das historische Rathaus in Neuwied festlich illuminiert wurde und die Stadt beabsichtigte, weitere historische Bauten ebenfalls mit einer dekorativen Beleuchtung zu versehen, wandte sich der damalige Vorsitzende des Heimatvereins Engerser Convent, Josef Kretzer, an die Verwaltung und nannte den Grauen Turm als ein Objekt im Stadtteil, das ebenso, wie das historische Rathaus, eine Illumination erhalten sollte. Endlose Verhandlungen mit Bürgermeister Rainer Kilgen, die sich über Jahre hinzogen, blieben erfolglos. Mal war kein Geld mehr da, dann sollten evtl. Haushaltsreste herhalten, die dann auch nicht mehr da waren. Mal sollte das Projekt in den nächsten Haushalt, was dann auch wieder nicht geschah, weil das geplante städtische Konzept für die Anstrahlung bedeutender Gebäude in Neuwied immer noch nicht erstellt war.

Doch vergessen war die Absicht in Engers noch lange nicht. Nach der Gründung des Arbeitskreis Heimat und Tourismus setzte Josef Kretzer diesen Wunsch wieder auf die Tagesordnung und diesmal mit Erfolg. Im Zusammenwirken von Stadt und Stadtwerken wurde nun endlich dieses Wahrzeichen der Engerser Stadtgründung mit der gewünschten Beleuchtung versehen. Adi Geil, Mitglied des Arbeitskreises übernahm die Koordination, sorgte für Probeanstrahlungen, führte die Gespräche mit dem Vertreter des Eigentümers, dem Denkmalschutz und den Stadtwerken, sodass Henning Wirges und Mitarbeiter mit der Montage der Beleuchtungskörper das Werk zu Ende bringen konnten. Damit wird die Engerser Rheinfront weiter aufgewertet und bietet den ankommenden und vorbeifahren Schiffen einen prachtvollen Anblick. Dank der Initiative des Engerser Ortsbeirates ist auch rheinauf die Strecke zwischen Schloss und dem Aufgang zum Duckesje mit Altstadtlaternen versehen worden und ergänzt damit stilecht die ansprechende Skyline des historischen Stadtteils. Zur offiziellen Inbetriebnahme im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit Oberbürgermeister Jan Einig und Gästen lädt der Arbeitskreis Heimat und Tourismus Engers ein am 26. November um 18 Uhr.

Pressemitteilung

Arbeitskreis Heimat und Tourismus Engers

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