Allgemeine Berichte | 11.09.2023

Terminvergabe ab sofort möglich

Grippeschutzimpfung an zwei Tagen im Gesundheitsamt

Kreis Westerwald. Die Herbst- und Wintermonate stehen vor der Tür, und damit auch die Zeit der Erkältungskrankheiten. Das Gesundheitsamt des Westerwaldkreises rät daher dringend zur Grippeschutzimpfung. Eine Grippe stellt insbesondere für Risikogruppen eine ernsthafte gesundheitliche Bedrohung dar. Nach der Impfung dauert es circa 10 bis 14 Tage, um einen wirksamen Schutz aufzubauen.

Die Impfung kann in der Regel kostenlos in Arztpraxen und teilweise auch in Apotheken durchgeführt werden. Zusätzlich bietet das Gesundheitsamt an zwei Terminen Impfungen an:

In Montabaur am Freitag, dem 6. Oktober, zwischen 8 und 18 Uhr, im Peter-Paul-Weinert-Saal der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises, Peter-Altmeier-Platz 1, 56410 Montabaur.

In Bad Marienberg am Donnerstag, dem 12. Oktober, von 13 bis 18 Uhr, im Gesundheitsamt Bad Marienberg, Triftstr. 1 d, 56470 Bad Marienberg.

Eine Voranmeldung ist online unter www.westerwaldkreis.de oder telefonisch unter 02602-124 567 erforderlich. Mitgebracht werden müssen der Impfpass und ein ausgefüllter Einwilligungsbogen, der auf der Webseite zum Download bereitsteht.

Verwendet wird der Impfstoff InfluSplit Tetra. Es handelt sich dabei nicht um den Hochdosis-Impfstoff, den die Ständige Impfkommission (STIKO) für Menschen über 60 Jahren empfiehlt. Dieser muss separat bei der Hausarztpraxis angefragt werden. Der vom Gesundheitsamt eingesetzte Impfstoff bietet jedoch ebenfalls einen guten Schutz.

Das Gesundheitsamt rät Impfwilligen, kurzärmelige Kleidung unter der Jacke zu tragen. Andere Impfungen oder die Übertragung von alten zu neuen Impfpässen sind an diesen Tagen nicht möglich.

Die STIKO empfiehlt die Grippeimpfung für folgende Personengruppen: Personen ab 60 Jahren; Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel; Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung aufgrund von Grundleiden; Bewohnerinnen und Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen; Personen, die Risikopersonen in ihrem Haushalt gefährden könnten.

Darüber hinaus sollten sich Personen mit einem erhöhten beruflichen Risiko, wie medizinisches Personal oder Personen in Einrichtungen mit hohem Publikumsverkehr, impfen lassen.BA

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