38. Lahnsteiner Bluesfestival war wieder ein voller Erfolg
Größen der nationalen und internationalen Bluesszene begeisterten das Publikum
Lahnstein. Beim 38. Lahnsteiner Bluesfestival waren die Sitzstühle fast überflüssig. Kaum ein Gast, der nicht vom Blues der nationalen und internationalen Künstler bewegt wurde.
Die Stadthalle war bis zum letzten Platz gefüllt. Ganz vorne mit dabei Oberbürgermeister Peter Labonte und Innenminister Roger Lewentz.
Das älteste Buesfestival in Deutschland war wieder ein voller Erfolg. In Kooperation mit dem Jugendkulturzentrum Lahnstein und der Unterstützung des Kultursommer Rheinland-Pfalz und der Stadt Lahnstein traf der Veranstalter Musikszene e. V. unter dem diesjährigen Motto „Handmade“ eine exzellente Auswahl an Künstlern, die das Publikum begeisterten: Der Funk- und R and B-Musiker aus New Orleans (USA) Jon Cleary, Kirk Fletcher aus Kalifornien (USA), der als einer der besten Blues-Gitarristen der Welt gilt, die norwegische Soulstimme und Powerfrau Stina Stenerud mit ihrer Band und der deutsche mehrfach ausgezeichnete Boogie-Woogie - und Blues-Pianist Axel Zwingenberger sorgten bei den Gästen für einen unvergesslichen Abend.
Eine hervorragende Wahl an Blues-Größen
Seit 1982 treten Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt im Lahnsteiner Bluesfestival auf. Der 1962 in Großbritannien geborene Jon Cleary kam bereits in seiner frühen Jugend durch seinen Onkel mit dem Rhythm und Blues in Berührung. Im jungen Alter von 18 Jahren kam er nach New Orleans, der Stadt, die seinen musikalischen Ausdruck prägte. Seit fast vierzig Jahren folgt er seiner Leidenschaft in seiner Wahlheimat am Mississippi. Mit seiner souligen Stimme trug er den Blues an das begeisterte Publikum.
Kirk Fletcher stand ganz oben auf der Wunschliste des Veranstalters. Laut des Musiker-Fachmagazins besitzt Fletcher „ein herausragendes emotionales Ausdrucksvermögen, wo jeder Ton direkt aus seiner Seele zu kommen scheint“.
Der New Yorker Sänger und Bluesrock-Gitarrist Joe Bonamassa hält ihn sogar für einen der besten Blues-Gitarristen der Welt. Beim Festival in Lahnstein war das Publikum förmlich elektrisiert von seiner Darbietung.
Mit ihrer Powerstimme zog Stina Stenerud die Gäste in ihren Bann. Sie gilt als die Soulstimme Skandinaviens. Mit ihrem Rhythm’n’Blas-Orchester sorgte sie auch zur späten Stunde für reichlich Begeisterung bei den Festivalbesuchern.
Axel Zwingenberger, der bereits beim 4. Lahnsteiner Bluesfestival dabei war, entdeckte den Blues mit 17 Jahren.
Mit 20 Jahren war er bereits „Vollprofi mit Plattenvertrag“. Er ist Mitglied der Boogy-Woogy Hall of Fame und er hat den Deutschen Boogie-Woogie-Award Pinetop bekommen. Dieses Jahr wurde Axel Zwingenberger mit dem Lahnsteiner Bluespreis „Blues-Louis“ ausgezeichnet.
Die Laudatio für den Preisträger hielt Christian Pfarr, Musikredakteur im Südwest Rundfunk in Rheinland-Pfalz.
„Axel Zwingenberger bekam den Blues-Louis Preis, weil er die Fahne des Piano-Blues weiter hochhält und andere damit inspiriert“, betonte Christian Pfarr.
Das nächste Lahnsteiner Bluesfestiva
Das nächste Lahnsteiner Bluesfestival steht auch schon fest: Am Samstag, 28. September 2019, laden die Veranstalter wieder in die Stadthalle ein, mit einem Warm Up Konzert am Vortag im Lahnsteiner Jugendkulturzentrum.
Der 1962 in England geborene Musiker Jon Cleary begeisterte das Publikum mit seiner souligen Stimme und dem Bluesgefühl aus seiner Wahlheimat New Orleans.
Kirk Fletcher spielte gemeinsam mit Jon Cleary für das Publikum.
