Ausstellung „Die vier Elemente“ wurde im Alten Arresthaus Mayen eröffnet
Große Bandbreite an Interpretationen
Mayen. Wer Ende April bei der Vernissage im Alten Arresthaus in Mayen zugegen war, konnte eine besondere Atmosphäre spüren. Fünf französische und fünf deutsche Künstler haben sich mit dem Thema „Die vier Elemente – Feuer, Erde, Wasser und Luft“ auseinandergesetzt.
Herausgekommen ist eine beeindruckende Bandbreite an Interpretationen, die zu einer anregenden Ausstellung geführt hat. Doch nicht nur ein gemeinsames Thema verbindet die französischen und deutschen Künstler miteinander, sondern auch Sympathie und Freundschaft. Die Künstlerin Christina Weise, Initiatorin dieser Ausstellung, bedankte sich bei den Gastfamilien, die die französischen Künstler und ihre Familien aufgenommen haben, bei der Stadt Mayen sowie beim Freundschaftskreis und allen Helfern, die zum Gelingen der Ausstellung beigetragen hatten. Sie berichtete über die Erlebnisse der gemeinsamen Tage mit den französischen Künstlern und ihren Familien.
Da wurde viel gelacht, gesungen und gemeinsam gegessen. Verständigt hat man sich auf französisch, englisch, deutsch, italienisch und mit Händen und Füßen. Auch Véronique Fanti betonte in ihrer Rede die Freundschaft und dass die Kunst verbinde und die Sprache keine Barriere darstellte. Die Reden der beiden Künstlerinnen waren sehr emotional und die Besucher konnten die Verbundenheit zwischen den Künstlern deutlich spüren. Als Vertreterin der Stadt Mayen sprach Martina Luig-Kaspari ein Grußwort.
Der extra zur Ausstellungseröffnung angereiste Vorsitzende des französisch-deutschen Freundschaftskreises Joiny-Mayen, Pierre-Yves Giradin, wies in seiner Rede auf mehr als 50 Jahre Freundschaft zwischen den beiden Städten hin und betonte, wie wichtig diese Verbindung sei.
Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich mit den Künstlern über ihre Werke zu unterhalten. Umrahmt wurde die Eröffnung von einer hervorragenden musikalischen Darbietung des Chanson-Sängers Jean-Marie van de Voorde.
Die Ausstellung kann bi 29. Mai jeweils samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr besucht werden. Führungen finden nach Vereinbarung statt, bitte dazu bei Christina Weise, Tel. (01 51) 26 38 54 13 melden. Weitere Informationen unter: www.augstmuehle.de.
Die einzelnen Reden ließen die Verbundenheit zwischen den Künstlern deutlich werden.
Nicht nur ein gemeinsames Thema verbindet die französischen und deutschen Künstler miteinander, sondern auch Sympathie und Freundschaft. Fotos: privat